Pressemitteilung
15.10.2014

Staatssekretär Beckmeyer trifft den stellvertretenden Ministerpräsidenten der Republik Moldau Andrian Candu

Der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Beckmeyer (rechts) mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten der Republik Moldau, Andrian Candu; Quelle: BMWi/Susanne Eriksson
Der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Beckmeyer (rechts) mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten der Republik Moldau, Andrian Candu
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© BMWi/Susanne Eriksson

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, hat heute in Berlin den stellvertretenden Ministerpräsidenten der Republik Moldau, Andrian Candu, getroffen. Im Mittelpunkt des Gespräches standen die Entwicklung der bilateralen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen sowie Maßnahmen zur wirtschaftlichen Unterstützung der Republik Moldau, auch im Hinblick auf die Anforderungen aus der vorläufigen Anwendung des Assoziierungs- und Freihandelsabkommens mit der Europäischen Union. Im Rahmen des Treffens wurde die gemeinsame Absichtserklärung über die Fortsetzung der Zusammenarbeit bei der Fortbildung von Führungskräften der Wirtschaft der Republik Moldau (Managerfortbildungsprogramm) um drei Jahre bis Ende 2017 verlängert.

Staatssekretär Beckmeyer: "Die Fortsetzung des Managerfortbildungsprogramms ist ein wesentlicher Beitrag Deutschlands, die Modernisierung insbesondere der mittelständischen Unternehmen in Moldau zu fördern. In der bislang sechsjährigen Programmumsetzung wurde 171 moldauischen Absolventen deutsches Management-Know-how vermittelt und Zugang zu deutschen Unternehmen ermöglicht."

Mit der vorläufigen Anwendung des Assoziierungs- und Freihandelsabkommens mit der EU seit dem 1. September 2014 setzt die Republik Moldau engagiert die Annäherung an die Europäische Union fort. Zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen der EU, v. a. die Assoziierungsagenda, sehen weitreichende Maßnahmen vor, die EU-Annäherung und die Reformvorhaben der Regierung der Republik Moldau zu fördern.

Eine wirksame Unterstützung zur Entwicklung der moldauischen Wirtschaft und zur Durchführung der Reformvorhaben stellen auch die durch Deutschland erfolgreich realisierten EU-Twinning-Projekte und die Aktivitäten der Deutschen Beratergruppe dar. Der stellvertretende Ministerpräsident Andrian Candu würdigte die Unterstützungsmaßnahmen als einen wesentlichen Beitrag zur ökonomischen Entwicklung seines Landes.

Im Jahr 2013 verzeichnete der bilaterale Handelsumsatz 490,8 Mio. Euro. Mit der Europäischen Union konnte die Republik Moldau im vergangenen Jahr einen Handelsumsatz von 3,2 Mrd. Euro erzielen.

 

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