Pressemitteilung
17.6.2014

Zypries startet neues Technologieprogramm für die Industrieproduktion von morgen

Roboterhand hält einen Eiswürfel; Quelle: SCHUNK GmbH & Co. KG
© SCHUNK GmbH & Co. KG

Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWi) und Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, hat heute anlässlich der Konferenz "Autonomik Innovation Days" offiziell das neue Technologieprogramm "Autonomik für Industrie 4.0" des BMWi gestartet.

Staatssekretärin Zypries: "Der anstehende Wandel in der industriellen Produktion durch die enge Verzahnung von Produktion und Produkten mit dem Internet ist eine der wichtigsten Zukunftschancen unseres Landes. Diese müssen wir nutzen, um die weltweite Spitzenposition Deutschlands in der Produktion zu sichern und auszubauen. Die Herausforderung von Industrie 4.0 liegt vor allem darin, die in Deutschland vorhandene Exzellenz im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automatisierungstechnik, der Logistik, der Elektrotechnik sowie in den Informations- und Kommunikationstechnologien zu bündeln. Unser Ziel muss es sein, international akzeptierte Normen und Standards für die Produktion aus Deutschland heraus zu setzen. Bei erforderlichen Internet-Technologien müssen sich Deutschland und Europa stärker positionieren."

Eine hochflexible Fertigung nach kundenindividuellen Wünschen - umwelt-, energie- und ressourcenschonend - das ist das Ziel von Industrie 4.0, der sogenannten vierten industriellen Revolution. Eine Studie des BITKOM beziffert das zusätzliche Wertschöpfungspotenzial von Industrie 4.0-Technologien allein für die Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik, Automobilbau, chemische Industrie, Landwirtschaft sowie Informations- und Kommunikationstechnik auf 78 Milliarden Euro bis zum Jahr 2025.

Mit dem neuen Technologieprogramm "Autonomik für Industrie 4.0" will das BMWi Machbarkeit, Potenziale und wirtschaftlichen Nutzen einer vernetzten intelligenten Produktion der Zukunft aufzeigen. Insgesamt 14 Projektverbünde aus Wirtschaft und Wissenschaft haben sich bei einem Technologiewettbewerb aus über 100 Einreichungen für eine Förderung durch das BMWi qualifiziert. Eine begleitende Forschungsmaßnahme soll außerdem zur Identifizierung und Erschließung von Synergiepotenzialen sowie zum raschen Transfer und zur Nutzbarmachung erzielter Ergebnisse und Erkenntnisse für die betroffene Wirtschaft beitragen.

Weitere Informationen zum Technologieprogramm "Autonomik für Industrie 4.0" und den geförderten Vorhaben stehen zur Verfügung unter: www.digitale-technologien.de.

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