Pressemitteilung
5.6.2014

Entwicklung des Auftragseingangs in der Industrie im Berichtsmonat April 2014

Arbeiter in einem Werk stehen für Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe; Quelle: Monty Rakusen/cultura/Corbis
© Monty Rakusen/cultura/Corbis

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge in der Industrie im April preis-, arbeitstäglich- und saisonbereinigt [2] gegenüber dem Vormonat um 3,1 % gestiegen. Sie machten damit den Rückgang vom Vormonat (-2,8 %) mehr als wett. Der Anteil der Großaufträge war für einen April überdurchschnittlich. Ohne Großaufträge erhöhten sich die Auftragseingänge um 1,5 %. Die Industrie erhielt im April insbesondere mehr Aufträge für Konsum- und Investitionsgüter und mehr Aufträge aus dem Ausland.

Das Auftragsvolumen in der Industrie lag damit im April über dem durchschnittlichen Niveau des ersten Quartals (+ 1,5 %). Gemessen am Dreimonatsvergleich [3] blieb der Trend der Auftragseingänge leicht aufwärtsgerichtet. Dabei nahm die Nachfrage aus dem Inland weiter zu. Dagegen waren die Auftragseingänge aus dem Ausland im Dreimonatsvergleich rückläufig. Hierbei spielten auch die starken monatlichen Schwankungen der Großaufträge eine Rolle. Die um Großaufträge bereinigten industriellen Auftragseingänge nahmen im Dreimonatsvergleich um 0,8 % zu.

Die Auftragseingänge in der Industrie sind gut in das zweite Quartal gestartet. Damit überwiegen die Chancen für einen Zuwachs im gesamten zweiten Quartal. Insgesamt wird der Aufschwung in der Industrie insbesondere von der robusten Binnennachfrage getragen. Der Trend der Auslandsnachfrage ist gegenwärtig weniger deutlich.

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[1] Pressemitteilung des Statistisches Bundesamtes vom 5. Juni 2014.
[2] Vorläufige Angaben; Saisonbereinigungsverfahren Census X-12-ARIMA.
[3] Zeitraum Februar/März/April gegenüber Zeitraum November/Dezember/Januar.