Pressemitteilung
20.5.2014

Gründerinnen und Gründer leisten Beitrag zur Energiewende

Start-ups betrachten ein Windradmodell; Quelle: Fotolia.com/Rawpixel
© Fotolia.com/Rawpixel

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlicht heute die Studie "Potenziale und Hemmnisse von Unternehmensgründungen im Vollzug der Energiewende". Die Studie bietet eine Analyse der Unternehmensgründungen im Marktsegment "Erneuerbare Energienutzung" sowie der Innovationstätigkeit dieser Unternehmen. 

Staatssekretär Kapferer: "Die Umsetzung der Energiewende in Deutschland ist eine große Aufgabe, die wir zum Erfolg führen wollen. Die Studie hat gezeigt, dass es erhebliche Gründungspotenziale im Umfeld der Energiewende gibt. Durch innovative Ideen und intelligente Lösungen entstehen viele neue Start-ups, die den Umbau der Energieversorgung in Deutschland voranbringen und so zum Gelingen der Energiewende beitragen können."

Das Marktsegment "Erneuerbare Energienutzung" weist Merkmale eines jungen, zukunftsfähigen Marktes auf. So zeigen die Ergebnisse der Studie, dass der Bereich eine hohe Gründungsdynamik, insbesondere durch junge Unternehmen der Energieerzeugung, bietet. Die Zahl der Gründungen hat sich in den Jahren 2003 bis 2010 nahezu verdreifacht. Weiterhin hat sich gezeigt, dass die Start-ups in diesem Bereich häufig mit höherem Umsatzniveau und mit mehr Mitarbeitern gründen. Sie weisen im Gründungsjahr ein höheres Umsatzniveau auf und benötigen höhere Finanzierungsvolumina. Gleichzeitig zeichnen sich die Gründer durch eine höhere Innovationskraft im Vergleich zu Nicht-Energie-Gründer derselben Branchen aus: sie tätigen hohe Forschungsinvestitionen, verfügen über eine hohe Anzahl von Patenten und entwickeln häufig nationale oder weltweite Marktneuheiten. 

Erstellt wurde die Studie vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ("ZEW") in Zusammenarbeit mit der E-Bridge Consulting GmbH und dem Verband der Vereine Creditreform und steht Ihnen hier zur Verfügung.

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