Pressemitteilung
8.5.2014

Staatssekretärin Zypries: Energieeffizienz-Potenziale von Green IT stärker nutzen

Staatssekretärin Brigitte Zypries (2.v.r.) mit Christoph Caselitz (Rittal GmbH & Co. KG), Prof. Dr.-Ing. Thomas Wiegand (Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut), Dr. Bernhard Rohleder (BITKOM e.V.) (v.l.n.r.); Quelle: VDI/VDE
Staatssekretärin Brigitte Zypries (2.v.r.) mit Christoph Caselitz (Rittal GmbH & Co. KG), Prof. Dr.-Ing. Thomas Wiegand (Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut), Dr. Bernhard Rohleder (BITKOM e.V.) (v.l.n.r.)
Zoom
© VDI/VDE

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat heute in Berlin auf einem Abschlusskongress die Projektergebnisse seines Technologieprogramms "IT2Green - Energieeffiziente IKT für Mittelstand, Verwaltung und Wohnen" vorgestellt. An der Konferenz nahmen über 170 Gäste aus Industrie, Forschung, Politik und Gesellschaft teil. In insgesamt zehn Projekten des Programms wurden drei Jahre systemübergreifende Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) erforscht, entwickelt und erprobt.

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries: "Die Lösungen der Forschungsprojekte zeigen, wie der Energieverbrauch von Informations- und Kommunikationstechnologien deutlich reduziert werden kann. Das ist wichtig, denn wir müssen die Energieeffizienz-Potenziale der Green IT stärker nutzen. Energieeffiziente IT-Infrastrukturen sind eine wesentliche Grundlage, um den IKT-Standort Deutschland zu stärken. Sie helfen durch die Einsparungen auch bei der Umsetzung der Energiewende. Die Green IT sollte deshalb weiter vorangetrieben werden."

Im Rahmen des Technologieprogramms haben Industrie und Politik insgesamt 60 Millionen Euro in die Forschungsprojekte sowie die Begleitforschung investiert. Davon steuerte das BMWi rund 30 Millionen Euro bei. Mit den Mitteln wurden u. a. Methoden entwickelt, um durch selektives Abschalten von Sendeanlagen den Energieverbrauch von Mobilfunknetzen um bis zu 30 Prozent zu reduzieren. Durch eine Optimierung der Bausteine eines Rechenzentrums (z. B. Kühlung, Server und Betriebssysteme) können bis zu 50 Prozent des vorherigen Energieverbrauchs eingespart werden. Der Green-IT-Leitfaden "Energieeffiziente IKT in der Praxis" zeigt die konkreten Energiesparmaßnahmen auf. Er richtet sich vor allem an IT-Verantwortliche mittelständischer Unternehmen, Behörden und anderer Einrichtungen, die IKT-Geräte in Büros und IT-Systeme in Serverräumen und Rechenzentren eigenständig betreiben.

Der Leitfaden ist hier (PDF: 1,26 MB) abrufbar.

weitere Informationen zum Thema