Pressemitteilung
11.4.2014

Kultur- und Kreativwirtschaft bleibt wichtiges Handlungsfeld der Bundesregierung

Staatssekretärin Brigitte Zypries (3.v.l.) und Staatsministerin Prof. Monika Grütters mit Vertretern der Kultur- und Kreativwirtschaft; Quelle: BMWi/Susanne Eriksson
Staatssekretärin Brigitte Zypries (3.v.l.) und Staatsministerin Prof. Monika Grütters (2.v.l.) mit Vertretern der Kultur- und Kreativwirtschaft
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© BMWi/Susanne Eriksson

Heute haben sich die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, mit Vertretern von Verbänden, Initiativen und Institutionen aus dem Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft zu einem Auftaktgespräch im Bundeswirtschaftsministerium getroffen.

Staatssekretärin Zypries und Staatsministerin Grütters bekräftigten dabei die Absicht der Bundesregierung, die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft fortzusetzen und auszubauen. Für 2014 sind u. a. eine Jahreskonferenz, der Wettbewerb "Kultur- und Kreativpiloten" sowie die Verleihung des Wirtschaftsfilmpreises und des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland geplant. Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes wird auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl von Vernetzungsveranstaltungen durchführen und Sprechtage für Kreativschaffende anbieten.

Staatssekretärin Zypries: "Die Initiative der Bundesregierung zur Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein Erfolgsmodell. Es ist in den vergangenen Jahren gelungen, die Branche sichtbarer zu machen und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Dies zeigen auch die Daten in unserem aktuellen Monitoring-Bericht "Kultur- und Kreativwirtschaft". Die Kreativität und die Innovationskraft der Menschen und der Unternehmen sind sowohl für unsere Gesellschaft als auch für die Gesamtwirtschaft unverzichtbar. Entscheidend für den Erfolg unserer Initiative ist der Dialog zwischen Politik und Kultur- und Kreativwirtschaft. Es ist uns daher wichtig, gemeinsam mit der Branche über die zukünftigen Handlungsfelder und über neue Wege der Zusammenarbeit zu diskutieren."

Staatsministerin Grütters: "Kreativität ist eine kulturelle Existenz in Deutschland, keine Ausstattung, die eine Nation sich leistet, sondern vielmehr eine Vorleistung, die allen zugutekommt. Neben den klassischen deutschen Exportschlagern der Hochtechnologie, des Maschinen- oder Automobilbaus ist die Kultur- und Kreativwirtschaft bereits heute ein wichtiger Imageträger für Deutschland: kulturelle und kreative Produkte und Dienstleistungen 'Made in Germany'. Der Dialog mit der Kultur- und Kreativwirtschaft ist von zentraler Bedeutung, weil die Branche erheblich dazu beiträgt, dass sich Kunst und Kultur in unserem Land entwickeln können. Die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für diese Entwicklung ist deshalb für die Bundesregierung und mein Haus Anliegen und Anspruch zugleich. Wichtige Vorhaben zur Stärkung der Künstler und Kreativen, wie die Stabilisierung der Künstlersozialversicherung, die Anpassung des Urheberrechts an das digitale Umfeld oder die Sicherung der kulturellen Vielfalt beim geplanten Freihandelsabkommen mit den USA, haben auf unserer politischen Agenda höchste Priorität."

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