Pressemitteilung
7.3.2014

Staatssekretärin Zypries: Mehr Frauen für IT begeistern

Junge Frau vor einem Computer stellt symbolisch Frauen in der IT-Branchen; Quelle: goodluz - Fotolia.com
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Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, hat sich heute anlässlich des morgigen Weltfrauentags dafür ausgesprochen, vor allem Mädchen und junge Frauen noch stärker für IT- und MINT-Berufe zu begeistern.

Staatssekretärin Zypries: "Der internationale Frauentag ist ein Anlass, um mal wieder deutlich zu machen, dass Mädchen und Frauen in naturwissenschaftlichen Fächern nach wie vor unterrepräsentiert sind. Wir brauchen mehr Frauen, die Informatik studieren, einen IT-Ausbildungsberuf erlernen oder ein Unternehmen gründen. Davor scheuen Frauen immer noch zurück. Dabei bietet die Digitalisierung hervorragende Zukunftschancen in vielen Berufen. Viele Stellen in der IT-Branche sind nicht besetzt und Unternehmerinnen sind oft langfristig erfolgreicher als ihre männlichen Kollegen. Gemeinsam mit dem Beirat Junge Digitale Wirtschaft wollen wir erfolgreiche Unternehmerinnen als Vorbilder für junge Gründerinnen vorstellen und so mehr Mädchen und junge Frauen motivieren. Dazu gehen Gründerinnen in die Schulen, stellen sich vor und erläutern, welche Chancen eine Gründung für Frauen bietet."

Andera Gadeib, Digital-Unternehmerin und Mitglied des Beirats Junge Digitale Wirtschaft: "Wir müssen es in Deutschland schaffen, auch den leisen Stimmen zuzuhören. Sei es bei der Besetzung eines Vorstands- oder Aufsichtsratspostens oder bei der Überlegung, wie man Gründungen von Frauen fördern kann. Wir wollen mit Vorbildern Mut machen, dass sich Mädchen und junge Frauen mehr zutrauen. Dazu planen wir mit dem Beirat als ersten Schritt eine Kampagne mit Digital-Gründerinnen."

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bietet mit dem Förderschwerpunkt Mittelstand Digital, der Initiative "eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen" und den eBusiness-Lotsen u. a. konkrete Angebote für Frauen. Spezielle Praktika in Unternehmen der digitalen Wirtschaft sind nur ein Beispiel für die Unterstützung von Mädchen und jungen Frauen. Auch der Beirat "Junge Digitale Wirtschaft" hat das Thema Frauen und Unternehmensgründung auf seine Agenda gesetzt. Dort bestand bei der Debatte Einvernehmen, dass bereits Schülerinnen umfänglicher an das Thema herangeführt werden sollten. 

51 % der Bevölkerung in Deutschland sind weiblich, aber nur etwa 30 % aller Unternehmensgründer sind Frauen. Im Gründungsgeschehen der deutschen Digitalen Wirtschaft sind von allen Gründern sogar nur 8 % weiblich.

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