Pressemitteilung
24.2.2014

Zypries: Digitale Wirtschaft ist zentrale Wachstumsbranche

Staatssekretärin Brigitte Zypries (2.v.r.) mit Prof. Dr. Irene Bertschek (Leiterin Forschungsbereich IKT, ZEW Mannheim), Dr. Sabine Graumann (Senior Director, TNS Infratest) und Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot (Vorstand, Münchner Kreis) (v.l.n.r.)
Staatssekretärin Brigitte Zypries (2.v.r.) mit Prof. Dr. Irene Bertschek (Leiterin Forschungsbereich IKT, ZEW Mannheim), Dr. Sabine Graumann (Senior Director, TNS Infratest) und Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot (Vorstand, Münchner Kreis) (v.l.n.r.)
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Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, hat heute gemeinsam mit dem Institut für Markt- und Meinungsforschung TNS Infratest und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim den "Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2013" vorgestellt. Der Bericht ist ein wichtiger Gradmesser für die Leistungsfähigkeit des IKT-Standorts Deutschland. Demnach hat sich die Digitale Wirtschaft in Deutschland im Vergleich zu den 15 wichtigsten Standorten weltweit um einen Platz auf Rang fünf verbessert.

Staatssekretärin Zypries: "Die Digitale Wirtschaft ist eine der zentralen Wachstumsbranchen in Deutschland. Der deutliche Anstieg von Investitionen und Beschäftigung in dieser Branche spiegelt die hohe Dynamik der Digitalen Wirtschaft wider. Aber: In einigen Bereichen gibt es auch Nachholbedarf. So ist zum Beispiel bei der Akzeptanz und Nutzung neuer digitaler Technologien durch Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen eine große Unsicherheit vorhanden. Jeder fragt sich: Welche Daten werden erhoben und gespeichert, welche Verknüpfungen sind möglich, wie kann ich die Kontrolle über mein digitales Ich behalten. Grundvoraussetzung für die Digitale Wirtschaft ist das Vertrauen in neue Anwendungen und Technologien. Die Politik muss helfen, verloren gegangenes Vertrauen der Nutzer und der Wirtschaft in die Sicherheit und Integrität der neuen digitalen Dienste wieder zu gewinnen. Wir wollen ein Mehr an sicherer, in Deutschland hergestellter IT und wollen darauf spezialisierte IT-Unternehmen in Deutschland unterstützen."

Die Zahl der Beschäftigen in der IKT-Branche stieg in 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 57.000 (+6,8 %) auf 900.000. Diese Entwicklung zeigt die hohe Beschäftigungsrelevanz der Branche. Die Bruttoanlageinvestitionen zeigen die hohe Dynamik, sie wuchsen um ca. 6,5 Mrd. Euro (56 %) auf rd. 18,2 Mrd. Euro. Heute sind etwa 86.530 Unternehmen in der IKT-Branche aktiv. Im Jahr 2012 waren es mit 82.970 Unternehmen noch 3.560 Firmen weniger.

Der vollständige Bericht mit vielen Informationen zur Digitalen Wirtschaft ist hier abrufbar.

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Vorstellung des "Monitoring-Reports Digitale Wirtschaft 2013" am 24.02.2014 in Berlin

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