Pressemitteilung
15.11.2013

Explorationsförderprogramm der Bundesregierung erfolgreich angelaufen

Graphit
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Im Rahmen des Explorationsförderprogramms der Bundesregierung wurden die ersten sechs Anträge mit einem Fördervolumen von 4,7 Millionen Euro bewilligt. Dabei handelt es sich um anteilig und bedingt rückzahlbare Zuwendungen bis 2016. Die geförderten Projekte betreffen über- und untertägige Explorationen sowie Studien über die technische und wirtschaftliche Durchführbarkeit von bergbaulichen Maßnahmen, die die Entscheidung über bergbauliche Investitionen vorbereiten. Die Projekte befassen sich mit den kritischen Rohstoffen Indium, Wolfram, Graphit und Antimon im In- und Ausland.

Das 2013 in Kraft getretene Explorationsförderprogramm der Bundesregierung zielt - im Einklang mit der deutschen Rohstoffstrategie und der EU-Rohstoffinitiative - darauf ab, eine gesicherte und nachhaltige Rohstoffversorgung Deutschlands mit kritischen Rohstoffen zu verbessern. Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Rohstoffen ist für die deutsche Wirtschaft, insbesondere auch mit Blick auf die Entwicklung von Hochtechnologien, z. B. für den Ausbau der erneuerbaren Energien, von grundlegender Bedeutung. Dies gilt besonders für Metalle und Industrieminerale, bei denen eine hohe Importabhängigkeit besteht.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) stützt seine Zuwendungen im Bereich der Explorationsförderung auf die Bewertungen der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Die Vergabe von Fördermitteln beruht auf den Richtlinien über die Gewährung von bedingt rückzahlbaren Zuwendungen zur Verbesserung der Versorgung der Bundesrepublik Deutschland mit kritischen Rohstoffen (Explorationsförderrichtlinien (PDF: 110 KB)), die auf der Internetseite des BMWi abrufbar sind.

Weitere Informationen zur Explorationsförderung finden Sie auf der Internetseite der DERA. Für Anfang 2014 bereitet die DERA eine neue Ausschreibungsrunde zur Einreichung von Förderanträgen vor.

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