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Gemeinsame Pressemitteilung
28.6.2013

Bundesministerien arbeiten bei Gesundheitswirtschaft eng zusammen

Monitor der ein medizinisches Programm zeigt; Quelle:Messe Duesseldorf/constanze tillmann
© Messe Duesseldorf/constanze tillmann

Die Staatssekretäre der Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie, für Gesundheit sowie für Forschung und Bildung, Stefan Kapferer, Thomas Ilka und Dr. Georg Schütte haben vereinbart, dass es künftig einen regelmäßigen Austausch und eine vertiefte Koordinierung der anstehenden Themen zur Gesundheitswirtschaft auf Leitungsebene geben soll.

Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Stefan Kapferer: "Es gibt drei Säulen für das hervorragende Gesundheitswesen in Deutschland: eine gute Gesundheitsversorgung, eine starke Gesundheitswirtschaft und eine exzellente Gesundheitsforschung. Nur gemeinsam können unsere Häuser die vielfältigen Facetten im Gesundheitsbereich zusammenführen und damit für Patienten und Wirtschaft gleichermaßen einen Mehrwert schaffen."

Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Thomas Ilka: "Alle Bürgerinnen und Bürger sollen gleichermaßen von Forschungserkenntnissen und den Innovationen der Gesundheitswirtschaft profitieren können. Deshalb wollen wir, dass sinnvolle medizinische Innovationen so schnell wie möglich zur Verfügung stehen. Das geht nur, wenn wir nicht nur die Sicherheit und Qualität der Patientenversorgung, sondern auch die Bezahlbarkeit des Gesundheitssystems im Blick behalten."

Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dr. Georg Schütte: "Eine bedarfsorientierte Forschung ist der Schlüssel für ein leistungsfähiges Gesundheitssystem. Mit dem Rahmenprogramm Gesundheitsforschung haben wir einen wichtigen Beitrag geleistet, damit Forschungsergebnisse schneller den Weg in die Klinik finden. Uns ist es dabei ein wichtiges Anliegen, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zum Nutzen der Patienten gezielt voran zu bringen. Dazu hat uns der ressortübergreifende Strategieprozess Medizintechnik viele Impulse geliefert."

Die Staatssekretäre der drei Ressorts haben vereinbart, bei der nächsten Medizintechnik-Messe MEDICA, die im November 2013 in Düsseldorf stattfindet, die Zusammenarbeit zwischen den Bundesministerien durch einen gemeinsamen Stand stärker sichtbar zu machen. Auch sollen gemeinsam weitere Impulse für den Export von Medizin- und Labortechnik "made in Germany" gesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.strategieprozess-medizintechnik.de/ und www.exportinitiative-gesundheitswirtschaft.de.

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