Pressemitteilung
28.3.2012

Rösler begrüßt Durchbruch bei Verhandlungen zur Verlängerung der Roaming-Verordnung

Hand hält ein Handy
© colourbox.com

Der gestern in Brüssel erzielte Kompromiss zur Roaming-Verordnung wurde heute in der Sitzung des Ausschusses der Ständigen Vertreter einstimmig bestätigt. Die Kommission hat ihre Zustimmung bereits signalisiert, am 10. Mai 2012 will das Europäische Parlament über die Verordnung abstimmen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: "Die neu gestaltete Verordnung wird endlich mehr Wettbewerb in den Roaming-Markt bringen und so nachhaltig für niedrigere Preise und attraktivere Angebote sorgen. Mit der Einbeziehung von Daten-Roaming in die Verordnung tragen wir den aktuellen Entwicklungen in diesem rasch wachsenden Marktsegment Rechnung."

Der regulierte Eurotarif wird ab 1. Juli 2012 weiter gesenkt, voraussichtlich auf 0,29 EUR/min für ausgehende Gespräche und 0,08 EUR/min für eingehende Anrufe. Auch in den darauffolgenden Jahren bis 2014 gehen diese Preisgrenzen weiter zurück. Für SMS dürfen Anbieter ab 1. Juli 2012 nur noch 0,09 EUR/min in Rechnung stellen. Ebenfalls ab 1. Juli soll auch ein Eurotarif für Datenroaming-Dienste eingeführt werden. Demnach dürfen nicht mehr als 0,70 EUR pro MB erhoben werden (ab 1. Juli 2013: 0,45 EUR, ab 01. Juli 2014: 0,20 EUR).

Um zusätzlich den Wettbewerb für Roaming-Dienste spürbar zu intensivieren, müssen Netzbetreiber künftig auch Diensteanbietern, die über kein eigenes Netz verfügen, Zugang zu regulierten Vorleistungsentgelten gewähren. So wird die Angebotsbasis für attraktive Roaming-Produkte ausgeweitet.

weitere Informationen zum Thema