Pressemitteilung
1.12.2011

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand erhält Dieselmedaille für beste Innovationsförderung

Gestern hat das Diesel-Kuratorium des Deutschen Instituts für Erfindungswesen unter Vorsitz von Prof. Dr. Alexander J. Wurzer in München die diesjährigen Dieselmedaillen verliehen. In der Kategorie "Beste Innovationsförderung" ging die Auszeichnung an das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. 

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher: "Das ZIM ist eine fest etablierte Marke und steht für technologische Quantensprünge, Wachstum und Arbeitsplätze im innovativen Mittelstand. Es hat sich nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch danach bewährt. Es bleibt das Flaggschiff unserer Technologieförderung für den innovativen Mittelstand. Gerade seine Offenheit für alle technologischen Ansätze der Unternehmer, die verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten der konkreten Gestaltung der Projekte und die unbürokratische Administration entsprechen marktwirtschaftlichen Prinzipien." 

Seit Mitte 2008 ergingen im Rahmen des ZIM über 15.500 Förderzusagen in Höhe von annähernd 2 Mrd. Euro. Damit wurden bei den Unternehmen insgesamt Investitionen von rund 5,8 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung angestoßen. Für 2012 sind im Bundeshaushalt für das ZIM Mittel in Höhe von rund 500 Mio. Euro vorgesehen. 

Die Verleihung der Dieselmedaillen ist ein Highlight in der deutschen Innovations- und Erfinderkultur. Unter Forschern und Wissenschaftlern wird der Preis auch als "Erfinder-Oscar" gehandelt. Die Medaillen werden jährlich in den Kategorien "Erfolgreichste Innovationsleistung", "Nachhaltigste Innovationsleistung", "Beste Medienkommunikation" und "Beste Innovationsförderung" vergeben.