Pressemitteilung
14.9.2010

BMWi stärkt die Gründungskultur an deutschen Hochschulen

24 Konzepte haben die erste Hürde im EXIST-Wettbewerb "Die Gründerhochschule" genommen

Logo BMWi, Exist, Europäische Union und ESF

Im neu ausgerichteten Förderwettbewerb "EXIST-Gründungskultur - Die Gründerhochschule" hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) 24 Hochschulen für die zweite Runde ausgewählt. Der im April gestartete Wettbewerb ist Teil der Initiative "Gründerland Deutschland". In der ersten Runde hatten sich deutschlandweit 83 Hochschulen mit einer Ideenskizze beworben. Die jetzt ausgewählten Universitäten und Fachhochschulen sind aufgefordert, bis April 2011 ein detailliertes Konzept für eine ganzheitliche hochschulweite Gründungsstrategie zu entwickeln. Die bis zu zehn Hochschulen, die die überzeugendsten Strategien erarbeiten, wird das BMWi ab Herbst 2011 bei der praktischen Umsetzung bis zu fünf Jahre lang finanziell unterstützen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: "Wir brauchen eine neue Gründungskultur und die Stärkung unternehmerischen Denkens und Handelns an den Hochschulen. Mit dem Wettbewerb 'Die Gründerhochschule' schaffen wir die Voraussetzungen, um den Entrepreneurship-Gedanken nachhaltig zu verankern und wichtige Impulse zu geben, damit wissenschaftliche Erkenntnisse besser durch Gründungen verwertet werden können. Das Gründungsthema darf nicht länger ein Nischenthema einzelner Entrepreneurship-Lehrstühle sein. Es muss endlich an den deutschen Hochschulen ein ganzheitlicher strategischer Ansatz aufgesetzt werden, der von allen relevanten Akteuren einschließlich der Hochschulleitung getragen wird. Dies ist das Ziel unseres Förderprogramms."

Ausgewählt wurden folgende Hochschulen:

  • Hochschule Anhalt (FH)
  • Humboldt-Universität zu Berlin
  • Technische Universität Berlin
  • Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
  • Brandenburgische Technische Universität Cottbus
  • Technische Universität Dortmund
  • Technische Universität Dresden
  • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Private Fachhochschule Göttingen
  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Technische Universität Kaiserslautern
  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Universität zu Lübeck
  • Universität Mannheim
  • Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule München
  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Technische Universität München
  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Universität Potsdam
  • Universität Rostock
  • Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Mit dem Programm "EXIST - Existenzgründungen aus der Wissenschaft" werden seit 1998 Maßnahmen und Projekte gefördert, um an Hochschulen und Forschungseinrichtungen deutschlandweit das Gründungsklima zu verbessern und Unternehmergeist zu verankern. Für den Wettbewerb "Die Gründerhochschule" stellen das BMWi und der Europäische Sozialfonds (ESF) in den kommenden sieben Jahren rund 46 Millionen Euro bereit.

Kontakt und weitere Informationen:

Projektträger Jülich (PtJ)
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Tel.: 030 / 20199-423
E-Mail: ptj-exist-gruendungskultur@fz-juelich.de