Pressemitteilung
16.6.2010

BMWi vergibt 500. EXIST-Gründerstipendium an die TU Dresden

Gründungsteam nutzt Nanotechnologien zur Verbesserung optischer Mikroskope

Logo BMWi, Exist, Europäische Union und ESF

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat im Rahmen von "EXIST - Existenzgründungen aus der Wissenschaft" das 500. EXIST-Gründerstipendium an ein Team der Technischen Universität Dresden vergeben. Das Gründungsteam nutzt Nanotechnologien, um leistungsfähigere Komponenten für optische Nahfeldmikroskope zur Marktreife zu bringen. Das Verfahren basiert auf Forschungsarbeiten des Instituts für Angewandte Photophysik und des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, Ernst Burgbacher: "Innovative Unternehmensgründungen sind unabdingbar für einen wirtschaftlichen Strukturwandel und den Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland sind gut aufgestellt in der Forschung. Häufig fehlt es aber am Know-how, um neue Produkte und Verfahren zu vermarkten. Das EXIST-Gründerstipendium gibt die erforderliche Hilfestellung, damit innovative Ideen auch wirtschaftlich erfolgreich werden."

Mit dem EXIST-Gründerstipendium unterstützt das BMWi seit Ende 2007 Gründerinnen und Gründer an Hochschulen und Forschungseinrichtungen während der Vorgründungsphase bei der Erstellung ihres Geschäftsplans. Sie erhalten für ein Jahr ein Stipendium sowie Sach- und Coachingmittel. Zu den wichtigsten Anwendungsfeldern zählen die Software-, Internet- und Kommunikationstechnologien sowie Umwelttechnologien und Medizintechnik. Antragstellungen sind fortlaufend möglich.

Mit 343 Anträgen und 200 Bewilligungen wurde im Jahr 2009 ein neuer Rekord aufgestellt. Staatssekretär Burgbacher: "Dies zeigt uns: Das EXIST-Gründerstipendium wird gebraucht und ist attraktiv. Und noch besser: Es zeigt Wirkung. Zwei Drittel der geförderten Vorhaben führen später tatsächlich zur Unternehmensgründung. 59 Prozent dieser Gründungen wären ohne die Förderung durch ein EXIST-Gründerstipendium gar nicht, 32 Prozent wären erst später erfolgt."

Nahezu alle Stipendiatinnen und Stipendiaten geben an, mit Hilfe der EXIST-Förderung ihr Gründungskonzept und den Businessplan während der Förderung noch deutlich verbessert zu haben. Dies belegt eine aktuelle Umfrage unter den EXIST-geförderten Gründerinnen und Gründern.

Das Programm "EXIST - Existenzgründungen aus der Wissenschaft" ist Bestandteil der Initiative "Gründerland Deutschland". Das EXIST-Gründerstipendium wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert.

Weiterführende Informationen zu EXIST und die Förderrichtlinie sind im Internet unter www.exist.de abrufbar.

Kontakt:
Projektträger Jülich (PtJ)
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Tel.: 030/20199-461
E-Mail: ptj-exist-gruenderstipendium@fz-juelich.de

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