Pressemitteilung
9.12.2009

Konferenz "Neue Adressen im Internet - Chancen und Risiken neuer Top-Level Domains für Unternehmen" in Berlin

Heute findet im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin die Konferenz "Neue Adressen im Internet - Chancen und Risiken neuer Top-Level Domains für Unternehmen" statt. Die Konferenz wurde organisiert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und den Wirtschaftsverbänden DIHK, BDI, eco-Verband der Internetwirtschaft, BITKOM und ZVEI.

Die Konferenz möchte deutsche Unternehmen unter anderem darüber informieren, wie weit die Planungen des Unternehmens Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) für die Einführung von generischen Top-Level Domains vorangeschritten sind und welche technischen und organisatorischen Anforderungen für die Bewerbung um eine neue generische Top-Level Domain erfüllt werden müssen. Top-Level Domains sind die Endbezeichnung jeder Internetadresse. Der Zusatz "generisch" bei Top-Level Domains (wie z.B. .com oder .int) wurde ursprünglich für reine Gattungsnamen verwendet. Er hat seinen eigentlichen Wortsinn jedoch verloren und dient lediglich zur Abgrenzung von länderspezifischen Top-Level Domains (wie .de, .fr oder .cn). Die generischen Top-Level Domains werden im Gegensatz zu den länderspezifischen Top-Level Domains von ICANN vergeben. ICANN ist für die weltweite Koordinierung der Vergabe von Internetadressen zuständig.

Laut des Staatssekretärs im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Bernd Pfaffenbach, steht die Bundesregierung der Einführung neuer generischer Top-Level Domains grundsätzlich positiv gegenüber. Denn damit würden neue, innovative Dienstleistungen möglich. Zudem werde der Wettbewerb zwischen den Registrierungsstellen verstärkt. Die Informationsveranstaltung biete für Unternehmen die Gelegenheit, sich aktiv in den laufenden Diskussionsprozess bei ICANN zur Erweiterung des Adressraums im Internet einzubringen und auf diese Art die Rahmenbedingungen mitzugestalten.

Einen weiteren Schwerpunkt der Konferenz bildet die Erörterung von Fragen zum Schutz von Marken- und Unternehmensnamen bei der Einführung neuer Top-Level Domains. Neben Vertretern des Ministeriums sowie der Verbände und Unternehmen hat auch der CEO von ICANN, Rod Beckstrom, seine Teilnahme angekündigt.

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