Pressemitteilung
22.10.2009

Ende der Sommerzeit

Am Sonntag, den 25. Oktober 2009, um 3 Uhr morgens endet dieses Jahr in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Zu diesem Zeitpunkt wird die Uhr um eine Stunde auf 2 Uhr Mitteleuropäische Zeit (MEZ) zurückgestellt. Im Jahr 2010 wird die Sommerzeit am Sonntag, den 28. März, beginnen.

Dem für das gesetzliche Messwesen zuständigen Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) obliegt es, alljährlich auf den Beginn und das Ende der Sommerzeit hinzuweisen. Dabei arbeitet das BMWi eng mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zusammen, welche für die Darstellung und Weitergabe der gesetzlichen Einheiten und der gesetzlichen Zeit zuständig ist.

Die PTB liefert die gesetzliche Zeit als Signal für ganz Deutschland insbesondere über einen Langwellensender und ist Garant dafür, dass hier größte Genauigkeit herrscht. Die Atomuhren der PTB steuern sämtliche Funkwecker, Bahnhofsuhren und viele Abläufe in der Industrie. Sie bestimmen mit Hilfe der Resonanzschwingung des Cäsium-133-Isotops die Sekunde als maßgebliche Zeiteinheit und tragen so zur Bestimmung der Weltzeit (UTC) bei. Diese ist auf Greenwich in London bezogen, also auf die Zeitzone westlich von Deutschland. Die für unser Land maßgebliche mitteleuropäische Zeit ergibt sich somit durch Hinzufügen einer Stunde (MEZ) bzw. zweier Stunden für die Dauer der nun zu Ende gehenden Sommerzeit (MESZ).

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