Beiräte beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Bundeswirtschaftsministerium in Berlin
© BMWi

Die Beiräte beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie setzen sich aus Sachverständigen zusammen, die den Bundesminister in wirtschaftspolitischen Fachfragen beraten. Die Mitarbeit in den Beiräten erfolgt ehrenamtlich.

Beirat "Junge Digitale Wirtschaft"

Der Beirat "Junge Digitale Wirtschaft" berät den Bundesminister für Wirtschaft und Energie aus erster Hand zu aktuellen Fragen der Informations- und Kommunikationswirtschaft. Im Fokus stehen dabei die Entwicklung und die Potenziale der jungen digitalen Wirtschaft und neuer digitaler Technologien in Deutschland. Mit Blick auf die die Dynamik der digitalen Wirtschaft ist der Beirat flexibel und offen ausgestaltet. Das Ziel: Ein direkter und praxisbezogener Dialog der jungen deutschen Digital- und Gründerszene mit der Politik.

Die Informations- und Kommunikationswirtschaft ist eine zentrale Zukunftsbranche für Deutschland. Die großen Innovationen in der digitalen Wirtschaft gehen weltweit von neu gegründeten, schnell wachsenden IT-Unternehmen aus. Auch in Deutschland ist eine lebendige Startup-Szene mit großem Potenzial entstanden. Sie schafft hoch qualifizierte und zukunftsweisende Arbeitsplätze und ist Innovationstreiber für weite Teile der deutschen Wirtschaft. Der Beirat "Junge Digitale Wirtschaft" bringt in thematischen Stellungnahmen und Handlungsempfehlungen seine praxisnahe Expertise ein, um zukunftssichere Rahmenbedingungen für die digitale Wirtschaft in Deutschland und Europa zu gestalten.

Aktuelle Themen im Blickpunkt

Der Beirat "Junge Digitale Wirtschaft" nimmt aktuell relevante Themen in den Blick - und erarbeitet Stellungnahmen hierzu.

  • Zuwanderung
    Der Beirat für Junge Digitale Wirtschaft fordert als ein Ergebnis seiner Sitzung am 29. September 2015 in Berlin, die wachsende Anzahl an Flüchtlingen als Chance insbesondere für die digitale Wirtschaft zu sehen.
    Zur Stellungnahme des Beirats (PDF: 100 KB).
  • EU-Binnenmarkt
    In ihrem Themenpapier vom 29. September schlägt der Beirat konkrete Maßnahmen vor, um die digitale Souveränität des Mittelstands in einem gemeinsamen europäischen Binnenmarkt zu stärken.
    Zur Stellungnahme des Beirats (PDF: 100 KB).
  • Netzneutralität
    Mit seiner Stellungnahme vom 2. November 2015 setzt sich der Beirat für die Beibehaltung der Netzneutralität ein - insbesondere damit Online-Start-ups kein technischer, zugangsbedingter oder finanzieller Wettbewerbsnachteil beim Erbringen von digitalen Geschäftsmodellen entsteht.
    Zur Stellungnahme des Beirats (PDF: 224 KB).

Zentrale Meilensteine

  • Am 5. März 2014 trat der Beirat zur ersten Sitzung in dieser Legislaturperiode zusammen. Bundesminister Gabriel betonte in der Beiratssitzung, dass es ihm ein großes Anliegen sei, die Wachstumsbedingungen für junge Unternehmen sowie Gründerinnen und Gründer weiter zu verbessern - das sei entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der gesamten deutschen Wirtschaft.
  • Am 20. Januar 2015 hat Staatssekretär Matthias Machnig in Berlin den "Nationalen Aktionsplan Junge Digitale Wirtschaft: Startups stärken - Digitale Zukunft sichern" (PDF: 567 KB) mit zehn prioritären Handlungsempfehlungen zur Stärkung der IKT-Startups entgegengenommen. Der Aktionsplan bietet wichtige Impulse für die Zusammenarbeit des Beirats mit dem BMWi im Jahr 2015 und verfolgt ambitionierte Ziele - etwa die Unterstützung beim Einsatz von Verschlüsselungstechnologien für verschiedenste Geschäftsmodelle im Internet oder die Förderung von Plattformen zum Zusammenbringen zwischen Startups und der Industrie.
  • Der Beirat "Junge Digitale Wirtschaft" (BJDW) startete am 15. September 2014 seine deutschlandweite Kampagne, die weibliche Unternehmerinnen sichtbar und potentiellen Gründerinnen Mut machen soll.
  • Am 27. Oktober 2015 haben Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Emmanuel Macron, Frankreichs Minister für Wirtschaft, Industrie und Digitales auf der französisch-deutschen Konferenz zur Digitalen Wirtschaft den Aktionsplan für Innovation (API) "Digitale Innovation und Digitale Transformation in Europa" (PDF: 471 KB) entgegengenommen. Er wurde vom Beirat gemeinsam mit dem französischen "Nationalrat für Digitales" (Conseil national du numérique, CNNum) entworfen. Enthalten sind 15 Vorschläge zur Stärkung einer international wettbewerbsfähigen europäischen Digitalwirtschaft. Zentrale Themen sind die Ausbildung und Förderung von digitalen Kompetenzen, der Aufbau eines europäischen Ökosystems für digitale Startups, die Finanzierung von digitalen Innnovationen, die Etablierung eines Digitalen Binnenmarktes und die digitale Transformation der europäischen Wirtschaft.

Zusammensetzung des Beirats: Von der Digitalgründerin bis zum Investor

Die Mitglieder des Beirats (PDF: 75 KB) sind Gründerinnen und Gründer und junge IT-Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Startup-Szene, Vertreterinnen und Vertreter etablierter IKT-Unternehmen sowie Investoren. Sie verfügen über besondere Sachkunde und Erfahrungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie und haben sich bereits mehrfach als Experten mit profunden Erfahrungen und Kenntnissen in der Startup-Szene profiliert. Die Mitgliedschaft im Beirat ist ein persönliches Ehrenamt, das keine Vertretung zulässt.

Zum Vorsitzenden des Beirats wurde am 22. April 2013 Prof. Dr. Tobias Kollmann gewählt und Anfang dieses Jahres bestätigt. Prof. Kollmann ist Inhaber des Lehrstuhls für E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen. Der Beiratsvorsitzende nimmt eine wichtige Mittlerrolle zwischen Politik und der digitalen Wirtschaft in Deutschland ein.

Kampagne: Gründerinnen Mut machen

Bei Unternehmensgründungen in Deutschland zeigt sich vor allem ein Potenzial: die Frauen. Der deutsche Startup Monitor berichtet aktuell: Nur zehn Prozent aller Start-ups werden von Frauen gegründet. Der Beirat "Junge Digitale Wirtschaft" (BJDW) startete am 15. September 2014 seine deutschlandweite Kampagne, die weibliche Unternehmerinnen sichtbar und potentiellen Gründerinnen Mut machen soll. In Videointerviews berichten dabei Gründerinnen aus der Digitalen Wirtschaft von sich und ihrem Werdegang. Mit der Kampagne greift der BJDW eine Empfehlung aus seinem ersten Bericht auf: Die Zahl der Unternehmensgründungen qualitativ wie quantitativ zu erhöhen. So sieht auch die Digitale Agenda vor, die Zahl der IKT-Neugründungen von 10.000 auf 15.000 zu heben.

Zur Kampagne: www.whatchado.com/de/junge-digitale-wirtschaft

Beiräte

Video

Pressestatement von Bundesminister Gabriel zur ersten Sitzung des Beirats "Junge Digitale Wirtschaft" in der neuen Legislaturperiode am 05.03.2014

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Kontakt im BMWi

Beirat "Junge Digitale Wirtschaft"

Referat VIB1 "Grundsatzfragen der Informationsgesellschaft, IT-, Kultur- und Kreativwirtschaft"
E-Mail: buero-vib1@bmwi.bund.de

Haben Sie Fragen, Anregungen oder Themenvorschläge? Ihr Kontakt zum Beirat "Junge Digitale Wirtschaft":
E-Mail: bjdw@bmwi.bund.de

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