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Schlaglichter der Wirtschaftspolitik

Monatsbericht 08/2009

Deckblatt des Monatsberichts 08/09
© BMWi
Stand: August 2009
Verfügbarkeit: als PDF verfügbar

Der Schwerpunkt des Monatsberichts liegt auf den konjunktur- und wachstumspolitischen Maßnahmen der Bundesregierung zur Überwindung der Wirtschafts- und Finanzkrise.

Eine erste Zwischenbilanz verdeutlicht, dass die Maßnahmen zunehmend stabilisierend auf die Finanzmärkte und die Konjunktur wirken: Die Lage an den internationalen Finanzmärkten hat sich merklich stabilisiert, wichtige Konjunkturindikatoren haben sich in den vergangenen Monaten wieder verbessert und ein starker Anstieg von Insolvenzen und Arbeitslosigkeit blieb bislang aus. Wenngleich die Risiken nach wie vor hoch sind, zeichnet sich ab, dass es tatsächlich gelingen könnte, eine langwierige und zähe Rezessionsphase abzuwenden und stattdessen eine Trendumkehr zu unterstützen.

Auch der "Wirtschaftsfonds Deutschland" aus dem Konjunkturpaket II hilft, die Folgewirkungen aus der Wirtschaftskrise auf die Unternehmen zu begrenzen. Dies wird im zweiten Beitrag erläutert. So wird das KfW-Sonderprogramm besonders von der mittelständischen Wirtschaft sehr rege angenommen. Von dem bewilligten Kreditvolumen entfallen rund zwei Drittel auf kleine und mittlere Unternehmen. Bei den mittelständischen Unternehmen beziehen sich zwei Drittel der beantragten Mittel auf Investitionskredite. Das bedeutet, dass ein großer Teil der Mittel für Investitionen verwendet wird, die Arbeitsplätze sichern und auch neue schaffen.

In weiteren Artikeln wird zum einen die Arbeit der so genannte "Hochrangigen Gruppen (HRG)" der EU-Kommission an einer "integrierten Industriepolitik" vorgestellt. Zum anderen wird dargelegt, welche Bedeutung die im Zuge der Digitalisierung des Fernsehrundfunks frei werdenden Frequenzen für den Ausbau der Breitbandnetze haben.




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