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Schlaglichter der Wirtschaftspolitik

Monatsbericht 07/2009

Zwei wirtschaftspolitischen Fragen des Sozialstaats stehen im Mittelpunkt dieses Monatsberichts: Die wirtschaftliche Lage der Rentnerinnen und Rentner und das Wachstumspotenzial der Gesundheitswirtschaft.

Deckblatt des Monatsberichts 07/09
© BMWi
Stand: Juli 2009
Verfügbarkeit: als PDF verfügbar

Die gesetzliche Rentenversicherung ist gerade in der Krise ein wichtiger Stabilitätsanker. Sie sorgt auch unter den derzeit schwierigen Voraussetzungen für sichere Einkommen im Alter und stützt damit zugleich die gesamtwirtschaftliche Nachfrage.
Auch in diesem Jahr steigen die Renten: Rentnerinnen und Rentner erhalten in den alten Bundesländern ab dem 1. Juli um 2,41 % höhere Rentenleistungen. In den neuen Bundesländern werden die Rentenzahlungen sogar um 3,38 % steigen. Zusammen mit der Senkung der Krankenkassenbeiträge wird dies dazu führen, dass das verfügbare Einkommen der Rentner in diesem Jahr um gut 5 1/2 Mrd. ¤ zunimmt. Das durchschnittliche Einkommensniveau der Rentner kann somit auf hohem Niveau gesichert werden.

Der demographische Wandel bringt es mit sich, dass die Nachfrage nach hochwertigen Gesundheitsleistungen in den kommenden Jahren zunehmen wird. Dies ist einer der Gründe, warum die Gesundheitswirtschaft als Branche trotz der insgesamt schwierigen wirtschaftlichen Lage verhalten optimistisch in die Zukunft blickt. Damit die wirtschaftlichen Potenziale dieses Wirtschaftszweiges künftig noch stärker ausgeschöpft werden können, sind jedoch einige Rahmenbedingungen zu verbessern. Das Leitbild muss dabei sein, dass medizinische Leistungen, wann immer möglich, in einem intensiven Wettbewerbsumfeld erbracht werden sollten.




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