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Förderwettbewerb "Modellprojekte für den Breitbandausbau" zur Realisierung innovativer Lösungen und Geschäftsmodelle für den Aufbau von Hochleistungsnetzen in ländlichen Gebieten

Die Bekanntmachung des Förderwettbewerbs "Modellprojekte für den Breitbandausbau" zur Realisierung innovativer Lösungen und Geschäftsmodelle für den Aufbau von Hochleistungsnetzen in ländlichen Gebieten vom 4. August 2010 (BAnz. vom 13. August S. 2820) wurde bezüglich des Teilnehmerkreises erweitert und daher in Nummer 4 neu gefasst.

Der nachfolgende Text gibt die geänderte Bekanntmachung vom 9. September 2010 wieder, die am 16. September im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde. Im Falle von Abweichungen ist die Veröffentlichung im Bundesanzeiger maßgeblich.

1. Förderziel

Hochleistungsfähige Breitbandnetze sind ein wichtiger Standortfaktor und sichern Wachstum und Beschäftigung. Ein Ziel der Breitbandstrategie des Bundes ist es daher, bis 2014 75 % der Haushalte mit Hochleistungsnetzen zu versorgen, die Bandbreiten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde downstream ermöglichen. Mittel- bis langfristig sollen Hochleistungsnetze flächendeckend verfügbar sein.

Durch den Förderwettbewerb soll der Aufbau von Hochleistungsnetzen in solchen Regionen beispielhaft angestoßen werden, in denen dies wirtschaftlich nur schwer darstellbar ist. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert daher den Aufbau passiver Infrastrukturen in einer begrenzten Zahl von Modellprojekten in Regionen, die aufgrund der Topografie, einer geringen Siedlungsdichte oder einer unzureichenden Ausstattung mit notwendigen technischen Einrichtungen kurz- bis mittelfristig nicht durch den Markt mit Hochleistungsnetzen erschlossen werden.

Grundsätzlich erfolgt der Aufbau von Hochleistungsnetzen marktgetrieben. Dies ist in jedem Fall für die dichter besiedelten Gebiete zu erwarten. Studien zufolge können marktgetrieben gut 70 % der Haushalte mit den bereits heute verfügbaren Technologien (VDSL und Kabel-TV) versorgt werden.

Schwieriger wird sich der Aufbau von Hochleistungsnetzen dagegen in den verbleibenden Regionen gestalten. Gleichwohl ist der Aufbau von Hochleistungsnetzen auch in solchen Gebieten mit geringem Einsatz öffentlicher Mittel möglich, wenn insbesondere vorhandene Infrastrukturen aus dem Bereich der Telekommunikations-, Energie- und Verkehrswirtschaft sowie öffentlicher Infrastrukturen genutzt werden.





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