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27.9.2011

Bund-Länder-Ausschuss befasst sich mit der Optimierung der dualen Berufsausbildung und dem Deutschen Qualifikationsrahmen

Unter Vorsitz von Friedhelm Holterhoff aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat sich der Bund-Länder-Ausschuss Berufliche Bildung in Bonn und Boppart unter anderem mit

  • der Integration der dualen Berufsausbildung in nationale und internationale Qualitätsrahmen und Rankings
  • der Modernisierung von Ausbildungsordnungen und der Schaffung neuer Berufe zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses sowie der Verwendung von Berufsbezeichnungen
  • den aktuellen OECD-Studien und einem nationalen Konzept zur Stärkung des dualen Systems
  • der Anpassung von Fortbildungsregelungen im Handwerk und
  • der Entwicklung der Ausbildungsplatzsituation aus Sicht der Betriebe und der jungen Bewerber

befasst.

Vor dem Hintergrund des erhöhten Fachkräftebedarfs werden sich Betriebe zukünftig nicht mehr nur Spitzenbewerbern mit Abitur und Fachoberschulreife zuwenden können.

Insbesondere halten die Mitglieder des Ausschusses eine bessere Erfassung jener jungen Bewerber für erforderlich, die statt in duale Ausbildung nur in Übergangsmaßnahmen und Warteschleifen vermittelt wurden.

Die Beschlüsse des Gremiums finden Sie unter "Weiterführende Informationen".

Im Bund-Länder-Ausschuss "Berufliche Bildung" treffen sich die für die Berufsbildungspolitik verantwortlichen Ministeriumsangehörigen aus Bund und Ländern ein bis zweimal jährlich, um über aktuelle Entwicklungen und Tendenzen insbesondere in der dualen Berufsausbildung zu informieren und zu beraten.

Unter anderem wird so sichergestellt, dass die vielfältigen Anforderungen des Berufsbildungsgesetzes sowie der Handwerksordnung weitgehend einheitlich in den Bundesländern umgesetzt werden. Als Aufsichtsbehörden über die Kammern sind die Ländervertreter mit sehr vielen Rechts- und Umsetzungsfragen befasst, die ausführlich diskutiert werden müssen.

Darüber hinaus dient das Gremium dem Informationsaustausch zwischen Bund und Ländern sowie den Ländern untereinander, um die Berufsbildung in Deutschland qualitativ wie quantitativ voranzubringen.

Vorsitz und Geschäftsführung liegen beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Neben den einschlägigen Länderministerien sind auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung durch einschlägige Juristen sowie das Bundesinstitut für Berufsbildung auf Abteilungsleiterebene vertreten.




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