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Dienstleistungswirtschaft

Überblick über Teilbereiche

Gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Dienstleistungssektors


Der Dienstleistungssektor nimmt eine herausragende Stellung in der deutschen Volkswirtschaft ein. Dienstleistungen - Handel, Gastgewerbe, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, Kredit- und Versicherungsgewerbe, Unternehmensdienstleistungen sowie öffentliche und private Dienstleister sind zur vorrangigen Erwerbsquelle geworden. 2009 erreichte der Anteil der Erwerbstätigen im Dienstleistungssektors 73 Prozent an der Gesamterwerbstätigkeit in Deutschland. Zuwächse gegenüber dem Vorjahr erreichten im wesentlichen die öffentlichen und privaten Dienstleister.
Der Anteil der Dienstleistungen an der Bruttowertschöpfung erreichte rd. 73 Prozent. Zuwächse zum Vorjahr gab es im Bereich Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister und vor allem bei den öffentlichen und privaten Dienstleistern.

EU-Binnenmarkt


Ein funktionierender Binnenmarkt ist die Voraussetzung dafür, dass die europäische Wirtschaftskraft weiter steigt. Neben den Waren kommt auch den Dienstleistungen eine immer größere Bedeutung für den europäischen Binnenmarkt zu. Hier gibt es noch deutliche Entwicklungspotenziale für den grenzüberschreitenden Austausch von Leistungen zwischen Deutschland und den EU-Mitgliedstaaten. Mit der europäischen Dienstleistungsrichtlinie soll der grenzüberschreitende Handel mit Dienstleistungen gefördert und damit zur Verwirklichung des einheitlichen Binnenmarktes beigetragen werden.

Internationaler Dienstleistungshandel


Der internationale Handel mit Dienstleistungen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Deutschland ist weltweit drittgrößter Dienstleistungsexporteur. Durch einen weiteren Abbau von Handelshemmnissen in der Welthandelsorganisation (WTO) und im Rahmen von bilateralen Freihandelsabkommen sollen die Voraussetzungen für die noch bessere Nutzung der Potenziale deutscher Dienstleistungsunternehmen im Auslandsgeschäft geschaffen werden.
Zur Verbesserung der internationalen Marktchancen deutscher KMU fördert die Bundesregierung die Kooperationsanbahnung wissensintensiver und unternehmensbezogener Dienstleistungsunternehmen mit ausländischen Partnern.

Innovations-, Technologie- und Forschungspolitik im Bereich Dienstleistungen


Die Innovations-, Technologie- und Forschungspolitik ist auf die nachhaltige Förderung des technischen Fortschritts und die Schaffung der bestmöglichen Voraussetzungen für die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien und Dienstleistungen ausgerichtet. Eine besondere Bedeutung für Wachstum und Beschäftigung kommt den wissensintensiven Dienstleistungen zu.

Dienstleistungsstandardisierung


Normen und Standards können auch im Dienstleistungssektor zu einer höheren Markttransparenz und Dienstleistungsqualität führen und die Vergleichbarkeit sowie die Reproduzierbarkeit der Dienstleistungsprozesse und der Dienstleistungsergebnisse fördern. Die Erhöhung der Markttransparenz der erbrachten Dienstleistungsqualität ist ein Ziel der europäischen Dienstleistungsrichtlinie.



Informations- und Serviceportal

Das Portal "Dienstleisten leicht gemacht" hilft Ihnen dabei, die Einheitlichen Ansprechpartner und wichtige Serviceleistungen zu finden und informiert Sie über die Dienstleistungs- wirtschaft und die Europäische Dienstleistungsrichtlinie.

Workshop

Vortrag

Wie kann Dienstleistungspolitik Innovationen fördern?

Expertengespräch Innovationen mit Dienstleistungen, Friedrich-Ebert-Stiftung, 28.10.2010 PDF: 372,3 KB

Themen und Analysen

Bild aus dem Cover der Schlaglichter der Wirtschaftspolitik

Unternehmerinnen holen auf
(PDF: 211,50 KB)
aus: Monatsbericht Oktober 2011



BMWi im Überblick