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Freie Berufe

Eine Frau sitzt vor dem Computer in ihrem Arbeitszimmer.
Freie Mitarbeiterin im Home Office.
© Foto: Photocase

Branchenskizze

Die Freien Berufe mit ihren rund 1.139.000 Selbstständigen, ca. 2,7 Mio. sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten sowie rund 128.000 Auszubildenden stellen eine wichtige Säule der bundesdeutschen Wirtschaft dar. Mit rund 4,2 Mio. Beschäftigten insgesamt stellen die Freien Berufe 10,2% aller Erwerbstätigen in Deutschland, die rund 10,1% des Bruttoinlandsproduktes erwirtschaften. Sie tragen als Teil des Mittelstandes entscheidend zu Wachstum und Beschäftigung bei und verfügen mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von jährlich 4% über eine ausgeprägte Gründungsdynamik. Vor allem neue freiberufliche Tätigkeitsfelder tragen die positive Entwicklung. Folgende vorläufige zahlenmäßige Verteilung ergibt sich für die Berufsgruppen der Freien Berufe:

2010

2011

Freie Heilberufe

335.000

340.000

Freie rechts-, wirtschafts-
und steuerberatende Berufe

303.000

310.000

Freie technische und
naturwissenschaftliche Berufe

199.000

204.000

Freie Kulturberufe

277.000

285.000

Freie Berufe insgesamt

1.114.000

1.139.000

Stand jeweils zum 1.1. des Jahres.

Freie Berufe erbringen aufgrund besonderer beruflicher Qualifikationen ihre Leistungen persönlich, eigenverantwortlich und fachlich unabhängig. Ihre Berufsausübung unterliegt in der Regel spezifischen berufsrechtlichen Bindungen nach Maßgabe staatlicher Berufsordnungen. Diese Berufsordnungen werden konkretisiert durch spezielle Satzungen, die von den beteiligten Selbstverwaltungsorganen erlassen werden. Kernprofil der Freien Berufe ist ihre

  • hohe Professionalität,
  • Verpflichtung gegenüber dem Gemeinwohl,
  • strenge Selbstkontrolle,
  • Eigenverantwortlichkeit.




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