GeoBusiness
Im Rahmen einer Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aus dem Jahr 2003 wurden acht Milliarden Euro Wertschöpfungspotential aus der wirtschaftlichen Nutzung staatlicher Geoinformationen geschätzt. Dieses noch nicht aktivierte Wirtschaftspotenzial hat das BMWi veranlasst, im Jahr 2004 die Kommission für Geoinformationswirtschaft (GIW-Kommission) einzurichten.
Als "Stimme" der deutschen Wirtschaft im GeoBusiness widmet sich die GIW-Kommission der Aufgabe, bereits vorhandene raumbezogene Daten (Geoinformationen) der öffentlichen Verwaltung für die Wirtschaft zugänglich zu machen. Sie trägt mit dazu bei, das Verständnis über den Umgang mit öffentlichen Geoinformationen zwischen behördlichen Stellen und Wirtschaft zu verbessern sowie die Nutzungs-Rahmenbedingungen, wie z. B. Preismodelle, Lizenzbedingungen oder Datenschutz, auf allen föderalen Ebenen zu harmonisieren.