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Schlaglichter der Wirtschaftspolitik - Monatsbericht 02/2008

Aktuelle Themen und Analysen

Von Potsdam nach Hannover - Zweiter Nationaler IT-Gipfel

Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft haben auf dem zweiten IT-Gipfel am 10. Dezember 2007 in Hannover Bilanz gezogen über die Arbeit seit dem ersten Gipfel Ende 2006 in Potsdam. Mehr als 400 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft waren auf Einladung des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, zum zweiten IT-Gipfel nach Hannover gekommen. In neun Arbeitsgruppen und vier hochrangig besetzten Diskussionssunden diskutierten die Experten Strategien zur Förderung des IKT-Standortes Deutschland. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hob in ihrer Grundsatzrede die weiteren Perspektiven für die Entwicklung der Informationsgesellschaft in Deutschland hervor. Auf der Grundlage des Aktionsprogramms "iD2010 - Informationsgesellschaft Deutschland 2010" und der Hightech-Strategie der Bundesregierung wurde beschlossen, die Wachstumsthemen Internet, Umwelt und Gesundheit sowie Maß nahmen zur Sicherung von Nachwuchs und Fachkräften in den Mittelpunkt der Arbeit in 2008 zu stellen. Die wesentlichen Ergebnisse und zentralen Handlungsfelder sind in der "Hannoverschen Erklärung" zusammengefasst.

http://www.bmwi.de/go/it-gipfel

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind der Schlüssel, um Deutschlands gute Position im internationalen Wettbewerb auch in den kommenden Jahren zu sichern. Die Konvergenz von IKT-Technologien und -Anwendungen schafft neue Märkte. Um von dieser Entwicklung profitieren zu können, müssen wettbewerbsfähige IKT-Infrastrukturen gepflegt und ausgebaut werden. Auf der Basis dieser Infrastruktur können mit neuen Internettechnologien neue Märkte erschlossen werden. Das BMWi unterstützt die Entwicklung moderner Technologien mit Leuchtturmprojekten:

  • In dem gemeinsam von Bund und Wirtschaft getragenen Projekt THESEUS, das bei der EU notifiziert worden ist, werden neue Internet-Technologien und IKT-basierte Dienstleistungen für das Internet der Dienste entwickelt. Zusätzlich wurde ein neuer Wettbewerb für Nachwuchstalente aufgelegt; ein weiterer Wettbewerb zur breiten Einbindung des Mittelstandes ist geplant.
  • Mit dem Leuchtturmvorhaben "Internet der Dinge" greift die Bundesregierung zukunftsweisende Perspektiven der internetbasierten Vernetzung unserer Lebens- und Arbeitswelt auf, die zur Steigerung von Effizienz und Lebensqualität beitragen und mit neuen Chancen für Wachstum und Beschäftigung verbunden sind. So zielt das Programm "Next Generation Media" (www.nextgenerationmedia.de) des BMWi auf technologische Leitinnovationen in Produktion und Logistik, in der Konsumelektronik und in der Gesundheitsversorgung, die auf der Vernetzung von intelligenten Systemen und Objekten aufbauen. Einen wichtigen Schwerpunkt bei Next GenerationMedia bildet vor allem die RFID-Technologie zur elektronischen Identifizierung von Objekten jeglicher Art. Sie stellt einen wichtigen Schlüssel für ein zukünftiges Internet der Dinge dar. Dies wurde u.a. durch eine Regierungskonferenz zu technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für RFID während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und die Einrichtung einer Dialogplattform untermauert.

  • Das Projekt E-Energy wurde durch einen Technologiewettbewerb beschleunigt, bei dem Modellregionen mit den besten Konzepten für eine integrierte, die Produktion und Nachfrage besser abgleichende Elektrizitätsversorgung gefördert werden sollen. Dies ist ein wirkungsvoller Beitrag zu mehr Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit.

Ausführliche Informationen zu den o. g. Projekten finden Sie in der IT-Gipfelbroschüre. Dort sind alle 23 Gipfel-Projekte im Detail beschrieben.

Die Bundeskanzlerin hat angekündigt, dass der nächste IT-Gipfel in diesem Jahr in Darmstadt stattfindet.



Weiterführende Informationen

Downloads

Schlaglichter der Wirtschaftspolitik

Monatsbericht 02/2008 PDF: 6 MB

It Gipfel-Broschüre


BMWi im Überblick