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Pressemitteilung
18.3.2010

Größte EXPO aller Zeiten, größter Deutscher Pavillon

Deutschland zeigt in China "balancity", die Stadt im Gleichgewicht

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle auf der Pressekonferenz zum Deutschen Pavillon auf der EXPO 2010 Shanghai
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle auf der Pressekonferenz zum Deutschen Pavillon auf der EXPO 2010 Shanghai
© BMWi

Die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sich mit einem Gesamtbudget von 50 Millionen Euro an der größten Weltausstellung aller Zeiten, der EXPO 2010 in Shanghai vom 1. Mai bis 31. Oktober 2010. Die EXPO stellt unter dem Generalthema "Better City, Better Life" die Herausforderungen durch die fortschreitende Urbanisierung gerade der prosperierenden Gesellschaften in China in den Fokus. Der Deutsche Pavillon, der seinerseits der größte in der bisherigen EXPO-Geschichte ist, präsentiert als "Balancity - die Stadt im Gleichgewicht" mit Beiträgen zahlreicher deutscher Firmen und Institutionen dazu Ideen und Lösungen made in und created in Germany.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, stellte den Medien in Berlin das Pavillonkonzept und die Philosophie der deutschen Beteiligung vor: "Mit dem Deutschen Pavillon auf der EXPO in Shanghai werden wir im Jahr 2010 einen besonderen Höhepunkt setzen. Er steht für Qualität und ist ein Schaufenster unseres Landes. Er zeigt die Kompetenz der Bundesrepublik als Wirtschaftsnation, als Innovationsführer und auch als attraktives Reiseland."

70 Millionen Besucher erwartet die EXPO; jeder zehnte wird voraussichtlich den Deutschen Pavillon besuchen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat die Koelnmesse International GmbH mit der Vorbereitung und dem Betrieb des Pavillons beauftragt. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Pavillon EXPO 2010 Shanghai verantwortet als Generalübernehmer die Planung und den Bau. Zu ihr gehören Schmidhuber + Partner, München (Architektur und Generalplanung), Milla & Partner, Stuttgart (Ausstellung und Medien) sowie Nüssli (Deutschland) (Ausführung und Projektmanagement).


 
Pressemitteilung
17.3.2010

Interesse ausländischer Investoren an Deutschland trotz Wirtschaftskrise weiter gestiegen

Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Michael Pfeiffer, Geschäftsführer Germany Trade & Invest
Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Michael Pfeiffer, Geschäftsführer Germany Trade & Invest
© BMWi

Deutschland hat sich im Krisenjahr 2009 als Investitionsstandort behauptet. Germany Trade & Invest, die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing, begleitete 190 Unternehmen bei Standortbesuchen in Deutschland, zehn mehr als im Vorjahr.

Starkes Interesse galt vor allem dem Dienstleistungssektor und den Bereichen erneuerbare Energien, Mechanik und Elektronik sowie Chemie und Gesundheit.

Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: "Die Bilanz von Germany Trade & Invest bestätigt das große Interesse an Deutschland. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds schneidet der Standort 2009 sogar noch besser ab als in den Vorjahren. Deutschland wird von internationalen Investoren als zuverlässig und wettbewerbsfähig geschätzt - das gilt für die ganze Bandbreite an Hochtechnologien und Dienstleistungen."

Von den 190 im Jahr 2009 bearbeiteten Projekten übergab Germany Trade & Invest 80 Investitionsvorhaben an die Wirtschaftsförderungsgesellschaft eines Bundeslandes. Mit diesen Projekten sind ca. 2800 Arbeitsplätze und ein Investitionsvolumen von etwa 700 Mio. Euro verbunden.

Michael Pfeiffer, Geschäftsführer Germany Trade & Invest: "Ausländische Investoren schätzen Deutschland als Standort für Produktion, Forschung und Entwicklung und für die Einrichtung ihrer Unternehmenszentralen. Als Ziel gehört Deutschland zur Spitzengruppe in den internationalen Ranglisten."

Interessant sind die Veränderungen bei den Herkunftsländern. Vor allem indische und chinesische Unternehmen haben ihr Engagement in Deutschland verstärkt. Groß ist auch das Interesse israelischer Unternehmen (etwa in der Medizintechnik, in der Gesundheitsbranche und in der Nanotechnologie) und türkischer Investoren (im Konsumgüterbereich, vorrangig bei Textil- und Haushaltswaren).

Europaweit und international hat Deutschland seine Position verbessert. Laut der Datenbank fDi-Markets (Financial Times Group) gingen im Jahr 2009 470 FDI-Projekte nach Deutschland. Damit steht die Bundesrepublik international auf Platz fünf der weltweit attraktivsten In­vestitionsstandorte (hinter USA, China, Großbritannien und Indien). Innerhalb Europas steht Deutschland jetzt schon zum zweiten Mal vor Frankreich auf Platz zwei hinter Großbritannien.


 
Pressemitteilung
17.3.2010

Deutschland gehört zur Spitzengruppe innovativer Länder

Heute haben der EU-Kommissar für Forschung, Innovation und Wissenschaft, Máire Geoghegan-Quinn, und der EU-Kommissar für Industrie und Unternehmen, Antonio Tajani, in Brüssel den Indikator "European Innovation Scoreboard 2009" vorgestellt. Danach gehört Deutschland zusammen mit Schweden, Finnland, Dänemark und dem Vereinigten Königreich zu den innovativsten Ländern innerhalb der EU. Auch stellte das "European Innovation Scoreboard" fest, dass das Innovationsgeschehen in Deutschland im Vergleich zu den Vorjahren dynamischer geworden ist. Diese Dynamik bezieht sich gerade auf Bereiche, in denen Deutschland bisher eher unterdurchschnittlich positioniert war, so bei Studienabschlüssen der Ingenieur- und Naturwissenschaften, bei Risikokapital und im Breitbandzugang. Ausgesprochene Stärken besitzt Deutschland bei der Umsetzung von Produkt- und Prozessinnovationen. Für die Europäische Union als Ganzes sind die Ergebnisse durchwachsen. Vor allem ist der Aufholprozess zu den USA und Japan ins Stocken gekommen. Mit der neuen EU2020-Strategie, die der Europäische Rat Ende März beraten wird, sollen neue Wege gefunden werden, um Innovationslücken zu schließen.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann: "Innovationen sind unser Rohstoff für mehr Wachstum und Beschäftigung. Wie man sieht, nutzen wir diesen Rohstoff erfolgreich. Europa ist gut beraten, stärker in Bildung, Forschung und Innovationen zu investieren. Deutschland wird dabei - im wohlverstandenen Eigeninteresse - vorneweg gehen. Deshalb werden wir in dieser Legislaturperiode 12 Mrd. Euro zusätzlich in Bildung, Forschung und Innovation investieren."


Weiterführende Informationen

 
17.3.2010

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert weiterhin den "Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen (FuE) durch Normung und Standardisierung"

Die Bundesregierung investiert im nationalen und europäischen Um­feld beträchtlich in die staatliche Forschungsförderung. Deutschland nimmt dadurch international in vielen Forschungsgebieten eine Spitzenstellung ein. Diesen Vorsprung gilt es zu halten und auszubauen. Die große Herausforderung besteht darin, Spitzentechnologien in auf dem Weltmarkt erfolgreiche Produkte umzusetzen. Dazu trägt die beschriebene Fördermaßnahme bei. Innovationen müssen den Weg in den Markt finden und bestehen. Nur dann sind sie wirklich erfolgreich.

Mit der Förderrichtlinie "Transfer von FuE-Ergebnissen durch Normung und Standardisierung" fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) seit November 2009 die Überführung von Forschungsergebnissen aus Wirtschaft und Unternehmen in Normen und Standards. Mit der am 17.03.2010 im Bundesanzeiger veröffentlichten Neufassung wird die Förderrichtlinie modifiziert. Die Projektlaufzeit wird von drei auf zwei Jahre verkürzt. Projektskizzen können ab sofort bis zum 31. August des jeweils laufenden Jahres beim Deutschen Institut für Normung e. V. (DIN) eingereicht werden.

Gefördert werden Vorhaben von Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, insbesondere KMU, sowie Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrich­tungen mit entsprechenden Inhalten und Zielstellungen. Der Gesamtbetrag der Zuwendungen im Rahmen dieser Richtlinie ist auf EUR 150.000 be­schränkt. Die Projektlaufzeit soll zwischen 6 und 24 Monaten liegen.

Kriterien für eine positive Förderentscheidung sind vor allem die grundsätzliche inhaltliche Eignung der Einzelprojekte, Forschungsergebnisse in die Normung zu überführen, sowie die wirtschaftspolitische Bedeutung dieser Überführung.

Bei positiver Bewertung der Projektskizze durch das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) und seinen Präsidialausschuss "Forschung, Innovation und Entwicklung (SO-FIE)" mit seinen unabhängigen Expertinnen und Experten können die ausgewählten Projektbewerber Anträge auf Förderung beim Projekt­träger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (PT- DLR) stellen.


 
19.3.2010

Erdgasimporte: Januar 2010

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat Januar 2010  mit 371.277 Terajoule um 15,3 % über der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (321.956 Terajoule).
Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Januar 2010 mit 5.189,90 Euro (dieses entspricht ca. 1,87 Cent pro Kilowattstunde) um 1,9 % über dem Preis im Dezember 2009 (5.094,77 Euro). Gegenüber Januar 2009 (8.341,25 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 37,8 % gesunken.

Im Berichtszeitraum Februar 2009 bis Januar 2010 lagen die Erdgasimporte mit 3.600.599 Terajoule um 4,1 % über der entsprechenden Menge der Referenzperiode Februar 2008 bis Januar 2009 (3.459.335 Terajoule).
Die drei wichtigsten Lieferländer waren in den letzten 12 Monaten die Russische Föderation (1.396.964 Terajoule), Norwegen (1.296.303 Terajoule) und Niederlande (734.369 Terajoule).
Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum Februar 2009 bis Januar 2010 19,817 Milliarden Euro im Vergleich zu 26,480 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.
Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 28,1 % von 7.654,72 Euro auf 5.503,69 Euro pro Terajoule Erdgas gesunken.

Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.




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