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Pressemitteilung
15.3.2010

Bundeswirtschaftsminister Brüderle trifft die irische Wirtschaftsministerin Coughlan in Berlin

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle mit der irischen Vize-Premierministerin und Ministerin für Unternehmen, Handel und Beschäftigung, Mary Coughlan
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle mit der irischen Vize-Premier- ministerin und Ministerin für Unternehmen, Handel und Beschäftigung, Mary Coughlan
© BMWi

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, hat heute die irische Vize-Premierministerin und Ministerin für Unternehmen, Handel und Beschäftigung, Mary Coughlan, zu einem Meinungsaustausch in Berlin empfangen. Beide Minister tauschten sich unter anderem über die aktuelle Wirtschaftslage in ihren Ländern und in Europa aus.

Bundesminister Brüderle: "Ich bin beeindruckt, wie zielstrebig die irische Regierung mit strikter Ausgabendisziplin ihren Haushalt sanieren will. Das könnten sich andere Länder zum Vorbild nehmen. Wir müssen in Europa alle darauf hinarbeiten, dass der Euro eine stabile Währung bleibt!"

Ministerin Coughlan unterstrich die Bedeutung der Europäischen Union für Irland. Sie wirbt für eine intensive deutsch-irische Unternehmenskooperation bei innovativen Technologien.


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Pressemitteilung
12.3.2010

Staatssekretär Dr. Pfaffenbach: "Cloud Computing" bietet neue Chancen für den Standort Deutschland

Heute empfängt der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Bernd Pfaffenbach, hochrangige Repräsentanten der IT-Branche und Wissenschaftler zu einem Strategiegespräch zum Thema "Cloud Computing".

Ziel des Strategiegesprächs ist es, mit ausgewiesenen Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft eine aktuelle Positionsbestimmung Deutschlands zum Thema "Cloud Computing" vorzunehmen. Daneben soll geprüft werden, inwieweit konkrete Handlungsfelder benannt werden können und eine Kooperation mit internationalen Partnern zielführend ist.

Staatssekretär Dr. Pfaffenbach: "Cloud-Dienste sind für Unternehmen aller Branchen attraktiv. Denn mit "Cloud Computing" stehen leistungsstarke IT-Kapazitäten zu geringeren Kosten pro Benutzer oder Applikation zur Verfügung als dies mit traditionellen Ansätzen möglich wäre."

Auch mittelständische IT-Anbieter können innovative Dienstleistungen auf sogenannten "Cloud-Plattformen" vermarkten und durch geringe Eintrittshürden neue Geschäftsfelder erschließen. "Cloud Computing" eignet sich besonders für große Datenmengen und ist daher ebenso relevant für Forschungsinstitute und die öffentliche Verwaltung.

"Cloud Computing" bietet die Möglichkeit, Speicherkapazitäten, Rechenleistung und Software kundenspezifisch und flexibel über das Internet anzubieten. Unternehmen können damit IT-Kapazitäten auslagern - analog zur Auslagerung von Produktion an externe Anbieter. "Cloud Computing" kann einen tiefgreifenden Strukturwandel der IT-Branche auslösen. Analysten bewerten nach Aussage des Branchenverbandes BITKOM den weltweiten "Cloud Computing"-Markt für das Jahr 2008 mit rund 34 Mrd. Euro.

"Es kommt jetzt darauf an, die mit "Cloud Computing" verbundenen neuen Geschäftspotenziale möglichst erfolgreich zu erschließen", sagt Dr. Pfaffenbach.

Mit dem heutigen Strategiegespräch sollen die vielfältigen Kompetenzen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gebündelt werden. Das Thema "Cloud Computing" wird aufgrund seiner großen technologischen und wirtschaftlichen Bedeutung in der neuen IT-Strategie der Bundesregierung "Deutschland Digital 2015" eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig erarbeitet der Branchenverband BITKOM ein "Aktionskonzept Cloud Computing in Deutschland", das in das Strategiegespräch und zukünftige Maßnahmen einfließen wird.


 
Pressemitteilung
10.3.2010

Campingtourismus in Deutschland erfreut sich starker Nachfrage

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, hat heute in Berlin die aktuelle Studie "Der Campingmarkt in Deutschland 2009/2010" vorgestellt.

Nach den Ergebnissen der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Studie erfreut sich der Campingtourismus in Deutschland seit Jahren konstant hoher Nachfrage. Im Jahr 2009 sind die Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr um rund neun Prozent gewachsen. Über 110 Mio. Übernachtungen, davon rund 47 Mio. von Touristikcampern, führen zu einem Gesamtumsatz am Aufenthaltsort sowie für Fahrkosten und Ausrüstung von mehr als 11,5 Mrd. Euro. Aus diesen Umsätzen bestreiten rund 220.000 Personen ihren Lebensunterhalt.

Staatssekretär Burgbacher: "Camping ist mehr als nur Abenteuer, Freiheit und Naturverbundenheit. Der Campingtourismus ist vor allem ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Tourismuswirtschaft. Die Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik in Bund, Ländern und Regionen sind aufgefordert, die Rahmenbedingungen für den Campingtourismus zu verbessern, um Investitionen auszulösen und Wachstum zu schaffen."

Die Campingwirtschaft steht vor der Herausforderung, gleichzeitig der steigenden Nachfrage im Inland gerecht zu werden und für den dynamischen europäischen Wettbewerb vorbereitet zu sein. Umso wichtiger sind zuverlässige und gesicherte Daten und Fakten für die zukunftsgerichtete und nachhaltige Weiterentwicklung des deutschen Campingangebotes.

Die Studie kann ab sofort kostenlos unter http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen,did=334090.html bestellt oder bis zum 14.3.2010 am Counter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie auf der ITB Berlin (Halle 12, Stand 102) abgeholt werden.


Tourismuspolitik im BMWi

Hügellandschaftl, Quelle: Colourbox.com

Das Querschnittsthema Tourismus hat hohe Priorität im BMWi.

 
Pressemitteilung
12.3.2010

Parlamentarischer Staatssekretär Burgbacher stellt erste Ergebnisse aus repräsentativer Untersuchung zum Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern auf der ITB vor

Wolfgang Weiler, Dr. Hans-Ullrich Rauchfuß, Erik Neumeyer, Ute Dicks, Dr. Heinz-Dieter Quack, PStS Ernst Burgbacher (v.l.n.re.)
Wolfgang Weiler, Dr. Hans-Ullrich Rauchfuß, Erik Neumeyer, Ute Dicks, Dr. Heinz-Dieter Quack, PStS Ernst Burgbacher (v.l.n.re.)
© BMWi

Fast 40 Millionen Deutsche wandern und sind auf 370 Millionen Tagesausflügen unterwegs. 8,7 Millionen Urlauber wandern jährlich in Deutschland. Wanderer geben in Deutschland jährlich 7,5 Milliarden Euro für ihre Freizeitaktivität aus und machen sie damit zur Nummer 1. Rund 144.000 Arbeitsplätze hängen direkt vom Wandertourismus ab. Wanderer schätzen das gut markierte, flächendeckende Wanderwegenetz in unserem Land und rund 83 Prozent der Wanderer fühlen sich nach einer Wanderung glücklich und zufrieden. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie zum Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern, die der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, gemeinsam mit dem Deutschen Wanderverband und dem Europäischen Tourismusinstitut an der Universität Trier (ETI) auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin vorgestellt hat.

Staatssekretär Burgbacher: "Die Studie zeigt uns deutlich, dass Wandern wenig kostet und viel bringt! Sie liefert den Touristikern in Deutschland die erforderlichen Zahlen, um bedarfsgerecht gut gekennzeichnete, gepflegte Wege und die dazu passende Infrastruktur zu schaffen. Nicht nur die ehrenamtlichen Mitglieder der Wandervereine sollten die Verantwortung für ein gepflegtes Wegenetz tragen - Natur geht uns alle an. Deutschland bietet den Wandertouristen aus dem In- und Ausland Qualität mit seinen abwechslungsreichen Küsten, großen Wäldern, reizvollen Mittelgebirgen und den Alpen."

Der Freizeittourismus hat unter den Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise weniger gelitten als andere Bereiche. Der Tourismus ist ein dynamischer Zweig der Dienstleistungswirtschaft und die Ergebnisse aus der Studie schaffen gute Voraussetzungen, das Image Deutschlands als Wanderdestination zu stärken und weiter zu entwickeln. Um auf dem internationalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, bedarf es ständiger Investitionen in Qualität und Qualifikation.


Tourismuspolitik im BMWi

Hügellandschaftl, Quelle: Colourbox.com

Das Querschnittsthema Tourismus hat hohe Priorität im BMWi.

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12.3.2010

Energierat diskutiert die neue EU-Strategie "Europa 2020" und die Weiterentwicklung der europäischen Energieforschung

Der Energieministerrat in Brüssel hat heute über die Verordnung über die Mitteilung von Investitionsvorhaben für Energieinfrastruktur und über die Weiterentwicklung der europäischen Energietechnologiepolitik diskutiert. Außerdem tauschten sich die Energieminister über den Beitrag der Energiepolitik zur neuen EU-Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum - "Europa 2020" - aus. Erstmals tagte der Energierat dabei unter Beteiligung des deutschen EU-Kommissars für Energie, Günther Oettinger, der seit Februar 2010 im Amt ist.

Der Rat erzielte eine politische Einigung zu einer Verordnung für die Mitteilung von Investitionsvorhaben für Energieinfrastruktur. Ziel der Verordnung ist es, auf europäischer Ebene ein besseres Bild über die Entwicklung neuer Infrastrukturen in den Bereichen Strom, Öl und Gas zu erhalten. Der im Rat erzielte Kompromiss nimmt wichtige Anregungen von Deutschland und weiteren Mitgliedstaaten auf, etwa zum Umgang mit kommerziell sensiblen Daten und zur Vermeidung von Bürokratie durch Dopplungen mit anderen Berichtspflichten.

Mit Blick auf die notwendige weitere Entwicklung CO2-armer Technologien spricht Deutschland sich dafür aus, die Energieforschung in den kommenden Jahren zu einer Priorität auf EU-Ebene auszubauen. Aus deutscher Sicht besonders interessant sind Forschungskooperationen zu CCS, zu Wind- und Solarenergie (auch aus Nordafrika) und zu einer Europäischen Stromnetzinitiative.

Dazu der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Jochen Homann: "Deutschland steht klar zu den energie- und klimapolitischen Zielsetzungen der EU, die wir 2007 vereinbart haben. Bei ihrer Erreichung spielen moderne und effiziente Energietechnologien eine wichtige Rolle. Mehr noch: Sie sind ein Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels, tragen zu nachhaltigem Wachstum und Beschäftigung bei und sichern die Zukunft Europas als Industriestandort. Auf europäischer Ebene brauchen wir eine Prioritätensetzung und eine Konzentration auf solche Technologien, denen europäische Tragweite zukommt. Nur so können wir die damit verbundenen technologischen und finanziellen Herausforderungen meistern."

Die Vorschläge der Europäischen Kommission vom 3. März 2010 zu einer neuen EU-Strategie "Europa 2020" für "intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum", die der so genannten Lissabon-Strategie nachfolgt, zielen insbesondere auf eine Ressourcen schonendere, ökologischere und wettbewerbsfähigere Wirtschaft in Europa ab. Hierzu kann die Energiepolitik einen entscheidenden Beitrag leisten.

Dazu der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Jochen Homann: "Ich begrüße, dass der Energiepolitik in der neuen EU-Strategie "Europa 2020" ein hoher Stellenwert eingeräumt wird. Klar ist: Wenn man von Wachstum spricht, muss man die Frage der heutigen und zukünftigen Energieversorgung ganz oben auf der Agenda haben. Für Deutschland überragend wichtige Themenfelder sind die Energieforschung, der Ausbau der Energieinfrastruktur und die weitere Steigerung der Energieeffizienz. Alle drei Themenfelder finden wir im Vorschlag der Kommission zur neuen EU-Strategie wieder. Über die konkrete Ausgestaltung müssen wir natürlich noch sprechen."

Die Europäische Kommission hatte am 3. März 2010 ihre Vorstellung zu einer neuen EU-Strategie für die kommenden zehn Jahre präsentiert und sie auch im Energierat zur Diskussion gestellt. Die Entscheidung über die grundsätzliche Ausrichtung der Strategie und die Vereinbarung von messbaren Leitzielen soll beim Europäischen Rat am 25./26. März 2010 fallen.




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