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Pressemitteilung
23.2.2010

Staatssekretär Pfaffenbach: Frischer Schub für deutsch-syrische Wirtschaftsbeziehungen

Im Rahmen einer Wirtschaftsdelegationsreise nach Syrien hat der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Bernd Pfaffenbach, gestern das Syrian-German Business Council (SGBC) in Damaskus eröffnet. Das SGBC wird von Unternehmen aus Syrien und Deutschland getragen. Es soll eine Plattform geschaffen werden, in der sich deutsche und syrische Unternehmen auf Augenhöhe begegnen und gemeinsame Anliegen besprechen.

Staatssekretär Dr. Pfaffenbach: "Syrien ist nicht nur ein Land mit einer großartigen Kultur, die weit in die Zeit vor dem Islam oder dem Christentum zurückreicht; Syrien hat auch im Bereich der Wirtschaft viel zu bieten. Der wirtschaftliche Austausch zwischen Deutschland und Syrien ist bereits intensiv. Es besteht schon heute eine gute Zusammenarbeit. Wir beobachten mit großem Interesse, dass sich Syrien modernisiert. Das Land entwickelt sich konsequent auf dem Weg zu einer sozialen Marktwirtschaft. Insofern sehe ich in der Gründung des Syrian-German Business Councils eine große Chance für die Entwicklung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Zum Gelingen werden vor allem die syrischen und deutschen Unternehmer mit ihren Ideen und ihrem Engagement beitragen."

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt die deutsche Wirtschaft in Syrien mit dem Instrumentarium der Außenwirtschaftsförderung. Das Syrian-German Business Council wird zum Beispiel logistisch von der AHK Kairo unterstützt.

Staatssekretär Dr. Pfaffenbach leitet eine 25-köpfige Wirtschaftsdelegation. Er wird bis zum 24. Februar in Syrien bleiben und dort Gespräche mit dem Vizepremier Dr. Al-Dardari und der Wirtschaftsministerin Dr. Aasi führen. Weiterhin will er die Wirtschaftskontakte zwischen deutschen und syrischen Unternehmen in Damaskus und Aleppo unter anderem im Rahmen von Kooperationsbörsen intensivieren.


 
Pressemitteilung
23.2.2010

Innovation verschafft öffentlichen Auftraggebern Vorsprung

Logo des Bundesverbands Materialwirtschaft Einkauf und Logistik e.V. (BME)
Bundesverband Materialwirtschaft Einkauf und Logistik e.V. (BME)

Am heutigen "Tag der öffentlichen Auftraggeber" haben der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto, und der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), Dr. Holger Hildebrandt, den Preis "Innovation schafft Vorsprung" verliehen.

Preisträger sind der Verband Region Rhein-Neckar, Mannheim, und die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes - Fachstelle Maschinenwesen Süd, Nürnberg. Beide haben beispielhaft agiert bei der Beschaffung eines innovativen Produkts bzw. bei der innovativen Gestaltung eines Beschaffungsprozesses.

Die Preisverleihung fand im Rahmen einer Fachkonferenz im Bundeswirtschaftsministerium statt, zu der sich jährlich Fach- und Führungskräfte aus Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen sowie öffentlich-rechtlichen Unternehmen zu einem Erfahrungs- und Informationsaustausch treffen.

BMWi und BME treten gemeinsam für mehr Innovationen im öffentlichen Beschaffungswesen ein. Hans-Joachim Otto sagte dazu: "Wir wollen mit der heutigen Preisverleihung zeigen, dass es Innovationen gibt, die dem öffentlichen Auftraggeber Vorteile verschaffen und gleichzeitig einer wirtschaftlichen öffentlichen Beschaffung dienen. Nicht nur bei Beschaffern, auch bei den politischen Entscheidungsträgern sollte die innovationsorientierte wirtschaftliche Beschaffung mehr Aufmerksamkeit bekommen."

Die Siegerkonzepte zeigen, wie auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten innovative Beschaffungsprozesse und die Beschaffung von Innovationen vorangetrieben werden können.


 
Pressemitteilung
18.2.2010

Grundsteinlegung für die OPAL-Gaspipeline - ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Erdgasversorgung in Deutschland und Europa

Anlässlich der heutigen Grundsteinlegung für die Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung - kurz: OPAL - in Lubmin bei Greifswald hat der Staatsekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann, die Bedeutung des Projekts für die Gasversorgungssicherheit in Deutschland und Europa betont.

Staatssekretär Homann: "Erdgas wird auch in Zukunft als vergleichsweise CO2-armer Energieträger eine wichtige Rolle bei der Energieversorgung Europas spielen müssen. Die Importabhängigkeit Deutschlands und Europas von Gaslieferungen aus Drittländern wird schon aufgrund sinkender Gasproduktion in den EU-Mitgliedstaaten in Zukunft zunehmen. Zentrale Voraussetzung für eine sichere Energieversorgung sind Investitionen in die Infrastruktur. Die heutige Grundsteinlegung ist deswegen ein großer Beitrag zur Stärkung der Energieversorgung in Deutschland und Europa."

Unter dem Gesichtspunkt der Versorgungssicherheit sind die Nord-Stream-Pipeline und die OPAL ein einheitliches Projekt. Die OPAL wird Deutschland und Europa über die Nord-Stream-Pipeline mit den Erdgasreserven in Sibirien verbinden. In Lubmin wird die OPAL das durch die Nord-Stream-Pipeline gelieferte Erdgas übernehmen und es mit einer jährlichen Kapazität von 35 Mrd. Kubikmetern über 470 Kilometer zur Verteilung in Deutschland und Europa durch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen bis an die deutsch-tschechische Grenze transportieren.


 
Pressemitteilung
18.2.2010

Parlamentarischer Staatssekretär Burgbacher präsentiert die Grundlagenuntersuchung "Ausgaben der Übernachtungsgäste in Deutschland"

Heute hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, in Berlin die Grundlagenuntersuchung "Ausgaben der Übernachtungsgäste in Deutschland" vorgestellt. Die Untersuchung wurde vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr e.V. an der Universität München (dwif e.V.) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und der Bundesländer erarbeitet.

Staatssekretär Burgbacher: "Übernachtungsgäste bringen erhebliche Wirtschaftskraft in die Kommunen und Tourismusregionen - und dies mit steigender Tendenz. Die heute vorgestellte Datenlage unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus, hilft den Bundesländern und Regionen, ihre Wettbewerbsposition zu bestimmen und ist unerlässlich für tourismuspolitische Entscheidungen."

Mit der Studie liegen nun wichtige Struktur- und Vergleichsdaten über Art und Umfang der getätigten touristischen Ausgaben einschließlich ihrer Einkommens- und Beschäftigungseffekte vor: Jeder Übernachtungsgast in gewerblichen Beherbergungsbetrieben mit mehr als acht Betten gibt nach der Untersuchung des dwif e.V. im Durchschnitt 131,60 Euro am Tag aus. Im Vergleich zur Erhebung im Jahr 2000 bedeutet dies eine Steigerung um 41 Prozent. Bei Gästen in Privatquartieren mit durchschnittlichen Ausgaben pro Kopf und Tag in Höhe von 72,10 Euro und auf Campingplätzen in Höhe von 45,60 Euro sind noch deutlich höhere Ausgabenzuwächse zu verzeichnen.

Im Durchschnitt aller Beherbergungsarten gibt jeder Gast 116,00 Euro pro Tag aus. Das Gastgewerbe hat mit etwa 62 Prozent den größten Ausgabenanteil, aber auch der Einzelhandel mit fast 18 Prozent und übrige Dienstleistungszweige mit gut 20 Prozent profitieren in erheblichem Umfang vom Tourismus.

Insgesamt erzielt der Übernachtungstourismus einen Bruttoumsatz von rund 53 Milliarden Euro.

Die Gesamtergebnisse der Studie sind als Heft Nr. 53/2010 in der Schriftenreihe des dwif e.V. erschienen und dort zum Selbstkostenpreis erhältlich.


 
Pressemitteilung
22.2.2010

Initiative "Internet erfahren" und Senioren-Webcommunity Feierabend.de initiieren gemeinsam Internet-Patenschaften

Heute fällt der Startschuss für die Kooperation der Initiative "Internet erfahren" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mit Deutschlands größter Senioren-Community Feierabend.de. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht es, ehrenamtliche Internet-Patenschaften ins Leben zu rufen. Damit unterstützt die Community die Ziele der Initiative: Bürgerinnen und Bürgern einen sicheren Umgang mit Online-Angeboten zu vermitteln. 

Viele der rund 20 Millionen Menschen in Deutschland, die nicht online sind, haben großes Interesse an einem Einstieg ins Netz. Oft fehlt aber ein eigener PC und ein geduldiger Ansprechpartner aus dem persönlichen Umfeld, der die ersten Schritte erklärt. Genau diese Aufgaben übernimmt eine Internet-Patin oder ein Internet-Pate. Idee und Unterstützung kommen von der Initiative "Internet erfahren". Nun bindet Feierabend.de, eine Internet-Community für ältere Menschen, ihre rund 152.000 Mitglieder gezielt ein und zeigt, wie Neulingen der Einstieg ins Netz schmackhaft gemacht werden kann.

"Wir freuen uns, mit Feierabend.de einen Partner zu haben, der das Programm "Internet-Patinnen und -Paten" ideal unterstützt: Über Mitglieder, die über einen großen Erfahrungsschatz im Umgang mit dem Netz verfügen und gerne mit anderen teilen, aktiv den Austausch mit anderen suchen und als Botschafter der Initiative die Verbreitung voran bringen", freut sich Birgit Kampmann, Geschäftsführerin des Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit und Partner der Initiative "Internet erfahren".

Patenvermittlung über Webangebot und Regionalgruppen
Über die Patenschaften informiert Feierabend.de auf den eigenen Seiten: Die Internet-Patinnen und -Paten weisen in einer neuen Rubrik auf der Startseite oder in ihrem virtuellen Profil auf ihr Patenangebot hin. Zusätzlich gibt es jetzt die kostenlose Kleinanzeigensparte "Internet-Patenschaften", in denen sich Tandems finden können. "Auch im echten Leben können sich potenzielle Patinnen und Paten und Netzanfänger suchen und finden", berichtet Winfried Heil, Botschafter der Feierabend-Regionalgruppe Frankfurt-City und erster Internet-Pate.

Zur Kontaktaufnahme bieten sich die regelmäßig stattfindenden Treffen der 115 Regionalgruppen an. Diese regionale Vermittlungsbörse kann wiederum online über die Feierabend-Regionalseiten aufgerufen werden. Auch Stammtische zur Patenvermittlung werden im Veranstaltungskalender der Regionalgruppen sowie in regionalen Tageszeitungen angekündigt.

Bewährtes Modell soll sich vervielfachen
"Internet-Patinnen und -Paten" ist ein Programm der Initiative Internet erfahren und zielt darauf, Engagierte für eine Patenschaft zu gewinnen. Die Initiative unterstützt die Ehrenamtlichen über ein umfangreiches Webangebot und  praxisorientierte Materialien zur Gestaltung und Durchführung der Patenschaft. Aktive können sich in Weblogs austauschen und voneinander lernen. Mit der Patenschaftsidee wird ein praktiziertes und erfolgreiches Modell für den Erwerb von Internetkenntnissen verbreitet. Das Kompetenzzentrum Diversity-Technik-Chancengleichheit führt das Programm durch und zeichnet sich für die Kooperation mit Feierabend.de verantwortlich.

Auch Alexander Wild, Vorsitzender der Feierabend Online Dienste für Senioren AG, Frankfurt freut sich über die Zusammenarbeit: "Seit fast 12 Jahren begeistert Feierabend.de ältere Menschen für das Internet. Ob es um Reisen, Gesundheit, Erfahrungen oder eine neue Liebe geht: Unsere Mitglieder profitieren von ihren digitalen Fähigkeiten, berichten von neuen Kontakten und einer einfacheren Organisation des Alltags. Viele Mitglieder sind sehr engagiert. Sie können und wollen ihre Fähigkeiten auf Augenhöhe vermitteln. Sie gehören derselben Generation an, verstehen die Probleme und sprechen die gleiche Sprache."

Initiative Internet erfahren
Die Initiative Internet erfahren des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie fördert die digitale Integration von Bürgerinnen und Bürgern in die Informationsgesellschaft. Sie  richtet sich an  Menschen, die  mit dem Internet bisher gar nicht oder nur wenig vertraut sind und so von vielen beruflichen und sozialen Möglichkeiten ausgeschlossen sind. Nach dem Motto "Gemeinsam durchs Netz" vermitteln Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem Umfeld der Internetneulinge einen qualifizierten Umgang mit dem Internet. In drei Programmen entwickeln die Beteiligten mit Aktiven aus Unternehmen, Organisationen, Verbänden und Kommunen neue Konzepte und realisieren unterschiedliche regionale und bundesweite Projekte. Die Initiative läuft von 2008 bis 2011.


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