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Pressemitteilung
1.2.2010

2 Millionen Euro für ausgewählte Projekte des Wissens- und Technologietransfers

"Die hervorragenden Ergebnisse der öffentlichen Forschung in Deutschland müssen besser in neue Produkte und Verfahren umgesetzt werden. Dabei ist die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft ein wesentlicher Faktor", so der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle.

Genau hier setzt die Strategieförderung innerhalb des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgelegten Programms SIGNO-Hochschulen an: Unter der Dachmarke "SIGNO - Schutz von Ideen für die gewerbliche Nutzung" fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den Technologietransfer durch die effiziente Nutzung von Geistigem Eigentum. SIGNO unterstützt Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, KMU sowie freie Erfinder bei der rechtlichen Sicherung und wirtschaftlichen Verwertung ihrer innovativen Ideen.

Erneut kommen jetzt innovative Projekte zum Wissens- und Technologietransfer aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in den Genuss dieser Förderung. Für die nun schon zweite Runde hat eine unabhängige Fachjury fünf Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt rund zwei Millionen Euro ausgewählt. Die Projekte setzen auf neue und nachhaltige Strategien zur Verwertung von Forschungsergebnissen und Geistigem Eigentum in enger Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen. So will beispielsweise ein Projekt neue Verwertungswege unter Einbeziehung privaten Kapitals aufbauen, um so Wertschöpfungsketten zu vervollständigen, mit denen Erfindungen in marktfähige Produkte überführt werden können.

Bis Ende 2011 haben die jeweils projekttragenden Hochschulen und außeruniversitären, öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen nun Gelegenheit, mit Unterstützung des Bundes neue Wege im Wissens- und Technologietransfer zu beschreiten.

Bundeswirtschaftsminister Brüderle: "Erfolgreicher Wissens- und Technologietransfer ist essenziell für eine hohe Wertschöpfung in Deutschland. Vor allem mit Blick auf die mittelständische Wirtschaft gilt es, hier weitere Reserven zu erschließen. Denn gerade in den mittelständischen Unternehmen finden wir neben dem notwendigen Innovationsgeist auch die erforderliche Flexibilität, um in Zusammenarbeit mit unseren Hochschulen und Forschungseinrichtungen Ideen kurzfristig in marktgerechte Lösungen umzusetzen." 


Weiterführende Informationen

 
Pressemitteilung
3.2.2010

Umfangreiche Chancen für die deutsche Wirtschaft in Kroatien

Bundeswirtschaftsminister Brüderle trifft die kroatische Ministerpräsidentin Kosor in Berlin

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, hat heute die kroatische Ministerpräsidentin Jadranka Kosor im Rahmen ihres Deutschlandbesuchs zu einem Gespräch in Berlin getroffen. 

Bundeswirtschaftsminister Brüderle: "Kroatien bereitet sich zielstrebig auf den Beitritt zur Europäischen Union vor. Die Bundesregierung unterstützt die kroatische Regierung sowie die spanische und die kommende belgische EU-Ratspräsidentschaft darin, die EU-Beitrittsverhandlungen noch im Jahr 2010 technisch abzuschließen. Mit der Übernahme des EU-Rechtsrahmens durch Kroatien entstehen verlässliche Rahmenbedingungen, die den kroatischen Markt auch für mittelständische Unternehmen zunehmend interessant machen. Diese Chance gilt es jetzt gemeinsam zu nutzen." 

Deutsche Unternehmen engagieren sich schon seit vielen Jahren erfolgreich in Kroatien. Die deutsch-kroatischen Wirtschaftsbeziehungen entwickeln sich mit hoher Dynamik. Deutschland ist zweitwichtigster Handelspartner von Kroatien - der Warenaustausch verdoppelte sich seit 1999 und erreichte im Jahr 2008 ein Volumen von 3,8 Mrd. Euro. Im Zuge des EU-Beitrittsprozesses nimmt die Attraktivität Kroatiens als Wirtschaftspartner und Standort für deutsche Investitionen weiter zu.


 
Pressemitteilung
4.2.2010

Hintze begrüßt deutsch-französischen Klimasatelliten

Zur heutigen Entscheidung des deutsch-französischen Ministerrats in Paris zugunsten eines deutsch-französischen Klimasatelliten erklärt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Peter Hintze: 

"Ich begrüße, dass Deutschland und Frankreich heute den Startschuss für einen deutsch-französischen Klimasatelliten gegeben haben. Die vereinbarte gemeinsame Satellitenmission zur Beobachtung des Treibhausgases Methan ist ein gutes Signal für den internationalen Klimaschutz und unterstreicht die erfolgreiche Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich in der Raumfahrt. Die Entwicklung und der Bau des Satelliten stärkt die deutsche Technologiekompetenz im zukunftsträchtigen Bereich der anwendungsbezogenen Raumfahrt. 

Mit dem gemeinsamen Klimasatelliten können in naher Zukunft natürliche und vom Menschen verursachte Methan-Emissionen in hoher Auflösung und Genauigkeit dargestellt werden. Methan (CH4) ist als zweitwichtigstes Treibhausgas neben Kohlenstoffdioxid (CO2) hauptverantwortlich für den Treibhaus-Effekt. Seine Quellen und Ablagerungsorte sind bislang nur unzureichend erforscht. Von der Satellitenmission werden unter anderem Erkenntnisse über die Auswirkungen zunehmender Energieproduktion, unkontrollierter Feuer sowie klimabedingter Veränderungen von Feuchtgebieten auf das Klima erwartet. Die Mission wird daher einen substanziellen Beitrag zu den im Kyoto-Protokoll vereinbarten Zielen leisten und verlässliche Klimaprognosen sicherstellen. 

Die voraussichtlichen Gesamtkosten der Mission in Höhe von 120 Mio. Euro tragen Deutschland und Frankreich zu gleichen Teilen. Der Satellit wird unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des französischen Centre National d'Études Spatiales (CNES) von Forschungseinrichtungen und Industriepartnern beider Länder entwickelt und gebaut. Die Mission soll ab Mitte des Jahrzehnts beginnen."


 
Pressemitteilung
4.2.2010

Entwicklung des Auftragseingangs in der Industrie Dezember 2009

Die Auftragseingänge in der Industrie sind vorläufigen Angaben zufolge [1] im Dezember preis- und saisonbereinigt [2] im Vergleich zum Vormonat um 2,3 % gesunken. Im November waren sie abwärts revidiert um 2,7 % gestiegen. Der Umfang an Großaufträgen war für einen Dezember unterdurchschnittlich. Sowohl die Inlands- (-1,4 %) als auch die Auslandsnachfrage (-3,2 %) fielen spürbar schwächer aus. Differenziert nach industriellen Hauptgruppen mussten die Produzenten von Vorleistungs- (-3,2 %) und Investitionsgütern (-2,5 %) einen Rückgang der Bestellungen verzeichnen. Die Nachfrage nach  Konsumgütern erhöhte sich dagegen um 1,8 %.

Im Zweimonatsvergleich blieben die Bestelleingänge mit +0,7 % weiter aufwärts gerichtet. Die Inlandsbestellungen nahmen dabei um 1,1%, die Auslandsbestellungen um 0,2 % zu. In den industriellen Hauptgruppen meldeten die Vorleistungsproduzenten einen Nachfragerückgang von 0,4 %, wogegen die Ordertätigkeit für Investitionsgüter ein Plus von 1,1 % verzeichnete. Auch bei den Herstellern von Konsumgütern erhöhte sich die Nachfrage spürbar um 2,4 %.

Ihren Vorjahresstand überschritten die Auftragseingänge in der Industrie kalendermonatlich im Zweimonatsvergleich November / Dezember erstmalig wieder deutlich um 6,4 %. Hierbei sind allerdings Basiseffekte in Rechnung zu stellen. Die Inlandsbestellungen lagen um 6,9 %, die Auslandsbestellungen um 6,0 % über dem Vorjahresniveau.

Die Auftragseingänge in der Industrie haben zuletzt ihre Zugewinne aus dem Vormonat zum großen Teil wieder verloren. In der Tendenz bleibt die Nachfrage dennoch aufwärts gerichtet. Der Aufholprozess aus dem zweiten und dritten Quartal hat allerdings spürbar an Dynamik verloren. Diese Entwicklung war gerade im Fahrzeugbau zu erwarten, der von Vorzieheffekten aufgrund der Umweltprämie profitierte. Die Stimmungsindikatoren, die sich überwiegend weiter freundlich zeigen, stützen das Bild einer sich fortsetzenden Erholung der Industriekonjunktur.

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[1] Quellen: Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank.
[2] Verfahren Census X-12-ARIMA.


Downloads

2009/12 - Auftragseingang in der Industrie

Berichtsmonat Dezember 2009 PDF: 188 KB

 
5.2.2010

Hacker haben Websites kleiner und mittlerer Unternehmen im Visier

Unabhängige Studie zur IT-Sicherheit in KMU und Handwerk zeigt Gefahren auf

Jedes 11te Unternehmen wurde bereits Opfer eines Angriffs auf die eigene Website oder gar auf den eigenen Online-Shop. Dies zeigt die Studie "Netz- und Informationssicherheit in Unternehmen 2009" des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG). Die Aussage, KMU und Handwerk seien für Sicherheitsangriffe uninteressant, verliert damit endgültig ihre Berechtigung.

Die aktuelle Studie macht deutlich, dass zahlreiche Unternehmen insbesondere im Rahmen der Netzsicherheit erheblichen Nachholbedarf haben. So obliegt die Realisierung von Website und Online-Shop insbesondere in KMU und Handwerk häufig den eigenen Mitarbeitern und nicht einem externen Dienstleister. Gleichzeitig sind jedoch in jedem fünften dieser Unternehmen bei den Mitarbeitern keine sicherheitsspezifischen Fachkenntnisse vorhanden. Möglichen Angriffen kann somit nicht zielführend vorgebeugt werden.

Die Mehrheit der befragten Unternehmen blieb bislang zwar von Angriffen auf die eigene Website oder den eigenen Online-Shop verschont. Immerhin jedes elfte Unternehmen wurde jedoch bereits Opfer eines erfolgreichen Angriffs auf die eigene Internetpräsenz. 14% der Befragten, die betroffen sind, geben dabei an, dass die Ursache unternehmensintern begründet war, z. B. durch den sorglosen Umgang mit Passwörtern.

Motiviert durch die Studienergebnisse wird auch der diesjährige "NEG-Mittelstandskongress: Erfolgsfaktor Internet", der am 9. und 10. Juni in Bremen stattfindet, ein besonderes Augenmerk auf das Thema Sicherheit im Web richten.

Die Umfrageergebnisse sind in einem detaillierten Berichtsband festgehalten, der unter folgendem Link kostenfrei heruntergeladen werden kann: 

www.ecc-handel.de/netz-_und_informationssicherheit_in_unternehmen.php.




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