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Pressemitteilung
26.5.2009

Energieeffizienz-Pavillon des BMWi stoppt am Potsdamer Platz

"Mit Energie sinnvoll wirtschaften"

Mit einem multimedialen Info-Pavillon macht das BMWi zur Zeit im Rahmen seiner EnergieEffizienz Tour2009 Bürgerinnen und Bürger auf das Thema Energieeffizienz aufmerksam. Vom 4. bis 7. Juni 2009 lädt er in Berlin am Potsdamer Platz zum Besuch ein.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg: "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, sich mit Energieeffizienz zu beschäftigen. Deshalb haben wir in den Konjunkturpaketen der Bundesregierung einen Schwerpunkt auf diesen Bereich gelegt. Mit unserer Tour wollen wir das Gespür dafür wecken, dass jede und jeder Einzelne gefragt ist, wenn es um den effizienten und verantwortungsbewussten Umgang mit Energie und Ressourcen geht. Das Motto der Tour 'Mit Energie sinnvoll wirtschaften' spricht Haushalte und Unternehmen gleichermaßen an. Jeder Einzelne kann viel tun, unmittelbar im Alltag und langfristig. Das hilft Kosten sparen und schont Klima und Ressourcen."

Auf seiner Tour durch Deutschland informiert der multimediale Infopavillon darüber, wie die Bundesregierung Investitionen in Energieeffizienz unterstützt, welche enormen Sparpotenziale noch ungenutzt sind und welchen Beitrag jeder Einzelne leisten kann. Interessierte können etwa an dem interaktiven Modell eines Energiesparhauses Lösungen für den effektiven Umgang mit Energie im Alltag erfahren. Das Exponat "Ressourcen und Reserven" verschafft einen Überblick darüber, wie sich die Menge und der Bedarf wichtiger Rohstoffe im Laufe der Jahrzehnte verändert haben. Weiterhin werden Informationen über innovative Entwicklungen für Haushalte, Gewerbe- und Industriebetriebe vermittelt sowie darüber, woher Deutschland seinen Strom bezieht. Die interaktiven Exponate transportieren das Thema auf unterhaltsame und spannende Weise.

Nicht zuletzt stehen Beraterinnen und Berater des Verbraucherzentrale Bundesverbandes e.V. und der Deutschen Energieagentur dena sowie Vertreter des Ministeriums für individuelle Fragen zur Verfügung.

Informieren Sie sich auf unserer Internetseite www.bmwi.de/go/energieeffizienz-tour2009. Dort finden Sie auch Fotos vom Pavillon und den Exponaten.

Termine und Orte:

  • Berlin: 4.-7. Juni 2009; Ort: Potsdamer Platz;
    Do, Fr, Sa 11-20 Uhr; So 14-18 Uhr
  • Hamburg: 25.-28. Juni 2009; Gerhart-Hauptmann-Platz;
    Do, Fr, Sa 11-20 Uhr; So 14-18 Uhr
  • Frankfurt/M.: 16.-19. Juli 2009; Roßmarkt;
    Do, Fr, Sa 11-20 Uhr; So 14-18 Uhr


Kontakt:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie,
Karin Leppin, Antje Schmieder
Tel: + 49 30 18615 - 6866
Fax: + 49 30 18615 - 5494


Weiterführende Informationen

 
Pressemitteilung
26.5.2009

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beginnt mit den Vorbereitungen für ein neues Energieforschungsprogramm

Auf Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie kamen heute in Berlin rund 200 Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um über die künftigen energieforschungspolitischen Ziele, Strategien und Maßnahmen zu diskutieren. Im Zentrum der Konferenz "Energietechnologien 2050 - Neue Akzente für Forschung und Entwicklung" standen die Ergebnisse einer gleichnamigen Studie zu den Energietechnologien der Zukunft, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beim Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung in Auftrag gegeben hat.

Darüber hinaus stellte die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren die Einschätzungen und Empfehlungen für die künftige staatliche Forschungsförderung im Energiebereich vor. Die Teilnehmer waren sich einig über die zentrale Bedeutung neuer innovativer Energietechnologien für die zukünftige Energieversorgung in Deutschland und der Welt.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Peter Hintze, bei seiner Eröffnung: "Auf dem Feld der Energiepolitik stehen in Deutschland Entscheidungen an, die für viele Jahre die Weichen für das Wohlergehen unseres Landes stellen werden. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, mit den Vorbereitungen für die Fortschreibung des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung zu beginnen."

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wird die Ergebnisse der Konferenz bei seinen Überlegungen zur Weiterentwicklung der Energieforschungspolitik der Bundesregierung nutzen.


 
Pressemitteilung
26.5.2009

Gewinner des Ideenwettbewerbs "Einfach Gründen" erhalten ihren Preis

Heute haben die sechs Sieger des Ideenwettbewerbs "Einfach Gründen" ihren Preis erhalten. Dieser bestand in einem Rundflug mit dem Rosinenbomber über Berlin, den sie gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragtem der Bundesregierung für den Mittelstand, Hartmut Schauerte, absolviert haben. Der Wettbewerb "Einfach Gründen" wurde vergangenes Jahr ins Leben gerufen.

Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, mit den Siegern des Ideenwettbewerbs "Einfach Gründen"

Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, mit den Siegern des Ideenwettbewerbs "Einfach Gründen"

Staatssekretär Schauerte: "Beim Gründen ist es ähnlich wie beim Fliegen - man braucht einen starken Antrieb und möglichst wenig Ballast. Die Ideen, die uns im Rahmen unseres Wettbewerbs erreicht haben, bieten gute Ansätze, die Gründer auf dem Weg in die Selbständigkeit zu motivieren und sie von unnötigem Aufwand zu entlasten. Wir wollten mit unserem Wettbewerb erreichen, dass die Ideen in die Öffentlichkeit getragen werden und als gute Beispiele Schule machen."

Die sechs Ideen, die im vergangenen Jahr prämiert wurden, haben die Jury besonders überzeugt. Sie nehmen dabei ganz unterschiedliche Aspekte des Gründungsprozesses in den Blick:

  • Die Stadt Münsingen in Baden-Württemberg unterstützt ihre Gründer mit einem ganz individuellen Leistungspaket.
  • Die e.Consult AG aus Saarbrücken hat mit der GründerCard eine Möglichkeit entwickelt, Gründerdaten elektronisch auf dem Laufenden zu halten.
  • In der GründerWerkstatt an der Universität Witten-Herdecke sammeln die Studenten mit einer Gründung im Studium wichtige praktische Erfahrungen.
  • Die Unternehmerschule der ATI Westmecklenburg bietet praxisorientierte Qualifizierung.
  • Herr Kuntz vom Steinbeis-Beratungszentrum Unternehmensnachfolge in Stuttgart entwickelte einen Ansatz, um die Suche nach einem Unternehmensnachfolger zu verbessern.
  • Herr Hornung von der Financial Times Deutschland bringt im Magazin enable die Erfolge und Schwierigkeiten von Gründern einem breiten Publikum näher.

Das Unterstützungspaket, das die Stadt Münsingen ihren Gründern bietet, hat bereits Nachahmer in anderen Kommunen gefunden und kann auf diese Weise zu einem positiven Gründungsklima in einer ganzen Region beitragen. Und auch die GründerCard muss nicht auf das Saarland beschränkt bleiben.

Um die besten Ideen möglichst vielen Akteuren aus dem Gründungsprozess zugänglich zu machen, sind über 40 Wettbewerbsbeiträge in der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie heraus gegebenen Broschüre "Ideenwettbewerb Einfach Gründen" dokumentiert.


 
Pressemitteilung
26.5.2009

Wettbewerbsvorteil Energieeffizienz - In der Krise Chancen durch Energiekosteneinsparungen

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der KfW Bankengruppe

Seit Februar 2008 bieten das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und die KfW mit dem "Sonderfonds Energieeffizienz in KMU" gemeinsam ein Programm an, mit dem die Energieeffizienz von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gezielt gefördert wird. Der "Sonderfonds Energieeffizienz in KMU" bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen gerade in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise Chancen zur Energiekosteneinsparung. Neben der Bezuschussung einer Energieeffizienzberatung können KMU mit einem Investitionskredit im Rahmen des ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramms zudem Sachinvestitionen zur Energieeinsparung zinsgünstig finanzieren.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg: "Gerade jetzt in der Krise ist die richtige Zeit, Unternehmen zu modernisieren und energieeffizient aufzustellen. Spätestens dann, wenn die Energiepreise wieder steigen, werden diese Unternehmen zu den Gewinnern zählen. Die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen trägt außerdem dazu bei, die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen."

Der Vorsitzende des Vorstands der KfW Bankengruppe, Dr. Ulrich Schröder: "Mit Hilfe des Sonderfonds werden KMU mittel- und langfristig durch niedrige Energiekosten entlastet, um damit ihre Wettbewerbsposition zu verbessern und nicht zuletzt in der heutigen Zeit Arbeitsplätze zu sichern."

Aus dem "Sonderfonds Energieeffizienz in KMU" können Unternehmen für eine unabhängige und qualifizierte Energieeffizienzberatung einen Kostenzuschuss von bis zu 80 Prozent erhalten. Bei der Energieeffizienzberatung werden den Unternehmen über ein zweistufiges Beratungskonzept Schwachstellen bei der Energieverwendung aufgezeigt und konkrete Maßnahmenpläne für energie- und kostensparende Verbesserungen erarbeitet. Seit dem Start des Sonderfonds hat die KfW aus dem Fonds 4.500 Energieeffizienzberatungen bezuschusst.

Neben der üblichen Zinsvergünstigung im ERP-Programm werden aus dem Maßnahmepaket I der Bundesregierung weitere Mittel in Höhe von 50 Mio. EUR zur Verfügung gestellt, so dass der Zinssatz (ab 1,86 % effektiv) besonders attraktiv ist und dieses Jahr zusätzliche Kredite in Höhe von bis zu 300 Mio. EUR zugesagt werden können.

Die Inanspruchnahme der beiden Förderkomponenten bleibt für KMU attraktiv. Prognosen von Experten sehen einen Anstieg der Energiepreise spätestens bei einer Verbesserung der konjunkturellen Entwicklung und der damit einher gehenden Steigerung der Energienachfrage kommen. Für die Unternehmen ist es wichtig, sich darauf vorzubereiten, indem sie in Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz investieren.

Unter dem Motto "Konjunktur auf Tour" wird die KfW am 27. Mai  in Berlin eine Road-Show zum Konjunkturpaket starten. Zwei Infobusse werden von Berlin aus 63 Städte im Bundesgebiet ansteuern und jeweils Station an zentralen öffentlichen Plätzen machen. Sechs Wochen lang können sich dann Unternehmer und andere Interessierte aus erster Hand über den Energieeffizienzfonds, das KfW-Sonderprogramm und die Maßnahmen der Bundesregierung zur Konjunkturstabilisierung informieren. Weitere Details zur Bustour finden Sie unter konjunktur-auf-tour.kfw.de

Mehr Informationen zum Sonderfonds Energieeffizienz in KMU erhalten Unternehmen auch über ihre Hausbank, über Kammern oder Energieagenturen, die als Regionalpartner im Rahmen der Energieeffizienzberatung fungieren, unter www.kfw.de oder direkt über das KfW Infocenter.




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