Wöhrl: Kreativität ist Wachstumsfaktor!
Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dagmar Wöhrl, begrüßt anlässlich der Bundestagsdebatte den fraktionsübergreifenden Antrag "Kultur- und Kreativwirtschaft als Motor für Beschäftigung in Deutschland und Europa stärken".
Wöhrl: "Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine Zukunftsbranche mit ungeheuren Möglichkeiten in Deutschland und in Europa. Auch die Bundesregierung sieht die immensen Wachstumschancen und Beschäftigungspotentiale in Bereichen wie Musik, Film, Werbung, Software, Computerspiele, Kunst, Theater und Literatur. Wir setzen uns für eine nachhaltige und effektive Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft ein, damit dieser junge, dynamische und schöpferische Wirtschaftszweig seine Potentiale erfolgreich verwirklichen kann.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat deswegen gemeinsam mit dem Beauftragten für Kultur und Medien die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ins Leben gerufen und will seine Aktivitäten und Möglichkeiten zusammen mit einigen anderen Ministerien strategisch bündeln. Ich habe die Initiative am 19. Oktober der Presse vorgestellt und werde in Kürze zu einer großen Auftaktveranstaltung mit allen Akteuren einladen."
Wichtiges Ziel der Initiative ist es, die Bedeutung dieses Wirtschaftszweigs stärker in das politische Bewusstsein zu rücken und diesem die gleiche Anerkennung zu geben, wie sie etablierten Wirtschaftszweigen zukommt. In einem ersten Schritt werden eine Bestandsaufnahme der Potentiale und Herausforderungen vorgenommen, in einem zweiten Schritt konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet.
Im Mittelpunkt stehen dabei die spezifischen Belange dieses überwiegend sehr kleinteiligen Wirtschaftszweiges. Die politische Beratung und Unterstützung zielt vor allem auf eine effektivere Vernetzung, die Verbesserung der förderpolitischen Rahmenbedingungen und einen optimierten Zugang zu Daten und Informationen.