Öffentliche Beschaffung: Bundesministerien kaufen verstärkt neue Technologien
Die Bundesregierung wird verstärkt neue Technologien und Innovationen nachfragen, da diese wirtschaftlicher sein können, als herkömmliche Technologien.
Sechs Ressorts, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das Bundesministerium des Innern, das Bundesministerium der Verteidigung, das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und das Bundesministerium für Bildung und Forschung haben sich auf eine verstärkte Innovationsorientierung der öffentlichen Beschaffung verständigt. Der Beschluss wurde heute von den sechs zuständigen Staatssekretären unterzeichnet.
Hierzu der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: "Damit geben wir ein deutliches Signal an den Markt. Die Bundesregierung braucht verstärkt Innovationen und vor allem Ressourcen schonende Technologien, um die öffentliche Verwaltung zu modernisieren und um die Dienstleistungen für den Bürger attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig geben wir damit gerade jungen innovativen Unternehmen zusätzliche Chancen, ihre neuen Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Diese Unternehmen erhalten so wichtige Referenzprojekte, die es ihnen erleichtern, weitere Kunden zu gewinnen."
Die Vereinbarung enthält verschiedene Maßnahmen, die im Rahmen des bestehenden Vergaberechts das Wirtschaftlichkeitsprinzip im öffentlichen Auftragswesen stärken und die Kommunikation über den Bedarf der öffentlichen Hand und über die Möglichkeiten des Einsatzes innovativer Produkte und Leistungen intensivieren.
Mit dieser Initiative verbindet sich die Erwartung, dass Länder und Kommunen dem guten Beispiel folgen und innovativen Lösungen in der öffentlichen Beschaffung ebenso mehr Realisierungschancen verschaffen.