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Marketing

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E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing ist schnelle und aktuelle Information für den Kunden. Und umgekehrt: Per Mail können Kunden wiederum wichtige Anregungen vermitteln, die jedes Unternehmen für die weitere Planung auswerten sollte.

Informationen FÜR Kunden

E-Mail-Marketing ist schnelle und aktuelle Kundeninformation. Als besonderen Service können Sie Ihre Kunden z.B. benachrichtigen, wenn neue Ware (z.B. die Sommerkollektion) eingetroffen ist. Oder über Sonder- und Last-Minute-Angebote, für die sich der Kunde wie Sie wissen - interessiert. Fragen Sie Ihre Kunden darum nach ihren speziellen Interessen, auch danach, wofür sie sich nicht interessieren. Stimmen Sie Ihre Kundeninformationen so genau wie möglich auf die besonderen Vorlieben und Abneigungen der jeweiligen Kunden ab. Je genauer eine Kundeninformation konzipiert ist, desto größer ist ihr Serviceeffekt.

Informationen VON Kunden

Über eine Mail an die Kontaktadresse, einen Eintrag in das Gästebuch oder ins Chat-Forum auf der Homepage oder als Antwort auf eine Kundeninformation per Mail besteht die Möglichkeit, wichtige Anregungen zu erhalten und diese für die weitere Planung auszuwerten. Solche Feed-backs könnten betreffen:

  • Erfahrungen, Wünsche, Kritik rund um Produkte oder Dienstleistungen
  • Bitten um Hilfe, Unterstützung bei Problemen
  • Besondere Kundenwünsche
  • Verbesserungsvorschläge.

Besondere Vorteile: geringere Kosten

Mit nur einem Mausklick können 100, 200, 500 oder mehr E-Mails gleichzeitig versendet werden. Sie gehen automatisch an jede Adresse einer Mail-Liste. Die Kosten richten sich dabei nach den mit dem Provider ausgehandelten Konditionen. Für den Versand von 100 E-Mails ohne Anlage entstehen grob gerechnet - maximale Kosten in Höhe von ca. fünf bis acht Telefoneinheiten. Zum Vergleich: ein Standardbrief kostet 0,56 ¤, ein Fax durchschnittlich 0,06 ¤ und eine E-Mail 0,013 ¤.

12 Tipps für das E-Mail-Marketing

  1. Adressen sammeln oder kaufen
    Jedes Unternehmen sollte die (E-Mail) Adressen seiner Kunden sammeln und für Marketingaktionen auf dem neuesten Stand halten. E-Mail Adressen von List-Brokern zu kaufen ist problematisch. Sie haben zwar die E-Mail-Adressen vieler potenzieller Kunden, damit aber noch lange nicht deren Einverständnis, ihnen E-Mails zu Marketingzwecken zuzusenden. Im B2B-Bereich gibt es bereits einige (wenige) Anbieter von "erlaubten" E-Mail-Adressen.  

  2. Den richtigen Ansprechpartner ermitteln
    E-Mail an allgemeine Firmenadressen (z.B. info@firma-meier.de) gelangen häufig nicht an die zuständige Person. Man muss sogar damit rechnen, dass sie überhaupt nicht wahrgenommen werden. Also: den richtigen Ansprechpartner oder die richtige Abteilung im Unternehmen finden. Das gelingt meist nur durch gezielte Nachfragen im Unternehmen.

  3. E-Mails nur mit Erlaubnis
    Personalisierten E-Mails kommt ein hoher Aufmerksamkeitsgrad zu, vor allem dann, wenn der Nutzer diese E-Mails vorher explizit bestellt hat ("opt-in"-Verfahren). Abgesehen davon, dass unaufgeforderte E-Mails unzulässig sind: Vermeiden Sie es unbedingt, den Adressaten Ihrer E-Mail zu nerven! Unerlaubt zugeschickte Werbe-E-Mails, so genanntes Spamming, sind genau das genaue Gegenteil eines erfolgreichen E-Marketings. Alternativen dazu bieten das Permission Marketing: (hier wird die Zustimmung des Empfängers zum Erhalt der E-Mail eingeholt); das Empfehlungsmarketing: (hierbei handelt es sich um E-Mails, die auf Basis von Empfehlungen von Geschäftspartnern oder Bekannten weitergegeben wurden); E-Mailverteilerlisten, in die sich die Kunden selber ein- und austragen können, um regelmäßig über Neuigkeiten zu Produkten und Dienstleistungen informiert zu werden.

  4. Ordentliche Sprache und äußere Form
    Auch Geschäftspost per E-Mail muss in Form und Sprache sorgfältig verfasst sein. Viele Mails werden allerdings nachlässig auf den Weg gebracht: Lieblos gestaltet, mit Rechtschreibfehlern oder in eher "schnoddrigem" Ton. Bedenken Sie: Der erste Eindruck schafft beim Empfänger Vertrauen (oder eben nicht). In letzterem Fall liest er die Mail möglicherweise gar nicht, sondern löscht diese, nicht zuletzt deshalb, um kein Sicherheitsrisiko (z.B. durch einen Virus) einzugehen.  

  5. Nur eine Nachricht pro Mail
    Eine Werbe-E-Mail sollte kurz und übersichtlich sein. Dabei gelten folgende Grundsätze: Empfänger persönlich ansprechen; Grund der E-Mail nennen; nur eine zentrale Information liefern; Text so knapp wie möglich halten; unnötige Angaben weglassen; Text übersichtlich und klar strukturieren; adressatenbezogener Schreibstil (z.B. locker für junge Reiseinteressenten, förmlich für öffentliche Auftraggeber etc.). Ergänzt werden kann die E-Mail noch durch den Hinweis auf aktuelle Ausstellungen, Messen oder Veranstaltungstermine.  

  6. Absender deutlich machen
    Oft zum Ärger des Empfängers ist der Absender (genannt "Signatur") der E-Mail nicht ersichtlich. Daher sollten in jeder geschäftlichen E-Mail der Name des Absenders, Firmenname ggf. inkl. Handelsregister-Nummer, Postanschrift, Telefon- und Faxnummer, E-Mail- und Domainadresse vorhanden sein. In guten E-Mail-Programmen kann dieser Signaturbereich automatisch als Textbaustein hinzugefügt werden.  

  7. Betreffzeile
    Der Text in der Betreff-Zeile sollte nicht unterschätzt werden. Er muss bereits die Aufmerksamkeit des Empfängers wecken. Viele Internetbenutzer erhalten täglich so viele E-Mail-Werbeinformationen, dass sie diese nicht mehr vollständig lesen können. Sie selektieren bereits allein durch den Text der Betreffzeile.  

  8. E-Mail-Anlage (Attachement)
    Der große Vorteil bei der Versendung von Informationen per E-Mail ist die Möglichkeit, Grafiken, Bilder, Dokumente, Tabellen, PDF-Dateien der Nachricht beizufügen. Umfangreiche Informationen über Produkte können auf diese Weise anschaulich und attraktiv übermittelt werden. Der Empfänger kann dann die Datei auf seinen Rechner abspeichern und mit der geeigneten Software starten. Dabei sind mehrere Aspekte zu berücksichtigen: Die Gesamtgröße der angehängten Dateien sollte 100 Kilobyte nicht überschreiten. Größere Dateien verursachen nicht nur beim Absender hohe Online-Gebühren, sondern auch beim Empfänger. Mitunter kann dies zu einer sehr negativen Werbung für das Unternehmen führen. Achtung: Einige E-Mail-Postfächer sind auf eine bestimmte Datei-Größe beschränkt und weisen dann diese E-Mail ab.  

  9. Eine zentrale Adressen-Datenbank
    Alle Adressen und Daten für das E-Mail-Marketing sollten an einer zentralen Stelle gespeichert sein. Bei vielen verschiedenen Listen z.B. in verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens kommt es sonst schnell zu Überschneidungen bei Marketing-Aktionen. Ein Empfänger erhält so möglicherweise unbeabsichtigt jeden Tag eine andere Werbe-Mail aus Ihrem Unternehmen und wird sich sehr bald belästigt fühlen.

  10. Erfolgskontrolle
    Die Response auf eine Werbe-E-Mail kann ebenfalls gemessen werden. Immer mehr Werbe-E-Mails sind grafisch wie eine Internetseite gestaltet. Durch den Aufruf kann ein Zählvorgang ausgelöst werden, der dann Rückschluss über die Leserzahl liefert.  

  11. Eingehende E-Mails schnell beantworten
    Natürlich zählt zum E-Marketing auch, eingehende E-Mails von bestehenden oder potenziellen Kunden kurzfristig zu beantworten. Heute verschwinden 30% solcher E-Mails im "Papierkorb". Da E-Mails in einem virtuellen "Briefkasten" eintreffen, muss dafür gesorgt werden, dass dieser mehrmals täglich "geleert" wird. Dies wird von "Greenhorns" nicht selten zu Beginn vergessen. Außerdem muss sicher gestellt sein, dass eingegangene E-Mails von den jeweiligen Empfängern auch sofort beantwortet werden. Der Kunde erwartet bei einer E-Mail-Anfrage wie bei einer telefonischen Anfrage eine "zeitnahe" Antwort (im Gegensatz zu einer Anfrage mit der normalen Post). Faustregel: bis 24 Stunden später - optimal; bis 48 Stunden - ausreichend; später als 48 Stunden - schlecht.  

  12. Sonderform: Newsletter per E-Mail
    Als ausgesprochen attraktiv, wenn professionell gemanagt, hat sich der elektronische Newsletter erwiesen. Unterschätzt werden aber darf hier nicht der Aufwand, kontinuierlich wertvolle Inhalte zu liefern. Simple Werbe-Newsletter will heute fast niemand mehr lesen. Das regelmäßige Versenden eines Newsletters an Abonnenten aber ist zum Beispiel ein hervorragendes Instrument, um seine E-Mail-Adressdatei stets aktuell zu halten. Jedem Abonnenten sollte es allerdings einfach möglich sein, das Abonnement jederzeit einfach per Mausklick zu stornieren. Der Werbe-Erfolg von Newslettern ist beachtlich. Er liegt weit höher als z.B. dem klassischer Banner-Werbung. Auch der Preis liegt im Vergleich oft darunter. Hier eröffnet sich für kleine und mittlere Unternehmen ein günstiger Einstieg in die Online-Werbung.



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