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Die wirtschaftspolitische Entwicklung von 1949 bis heute

Im Zeitalter der Globalisierung (1998-heute)

Vor den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts

Drei große Veränderungsprozesse prägen die deutsche Wirtschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts: neue Technologien, Globalisierung und demografischer Wandel.

Seit den 70er Jahren hat die Massenproduktion in Deutschland an Stellenwert verloren. Die spezialisierte, auf Innovationen und Wissen beruhende Qualitätsarbeit erlebt eine Renaissance. Neue Technologien treiben den Veränderungsprozess voran. Sie beschleunigen und verbilligen Transaktionen, erleichtern globale Kommunikation und machen Güter und Dienstleistungen schneller und umfassender weltweit verfügbar.

Die zunehmende Bedeutung der wissensbasierten Qualitätsproduktion hat für viele Staaten bisherige Standortnachteile in Vorteile verändern können. Die fortschreitende Globalisierung verschärft den internationalen Wettbewerb zwischen Unternehmen und Standorten. Die demografische Entwicklung wird gravierende Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben. Bis 2050 wird die Einwohnerzahl Deutschlands um circa 9 Prozent sinken. Zudem verschiebt sich der Altersaufbau aufgrund geringerer Geburtenzahlen und steigender Lebenserwartung deutlich.

Mehr Wirtschaftswachstum durch Innovationen und Investitionen und zusätzliche Beschäftigung schaffen, das ist die wirtschaftliche Notwendigkeit unserer Zeit. Ohne mehr Wachstum sind der Abbau der viel zu hohen Arbeitslosigkeit, eine nachhaltige Konsolidierung der öffentlichen Haushalte ebenso wie eine dauerhafte Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme nicht zu erreichen. Mit einem Dreiklang aus Sanieren, Reformieren und Investieren setzt die Bundesregierung hierfür ein umfassendes Paket an Maßnahmen auf verschiedenen Handlungsfeldern um.





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