G8-Gipfel in L'Aquila - Schwerpunkte der Beratungen
Neben den Verhandlungen im klassischen G8-Kreis am ersten Tag, nutzten die Staats- und Regierungschefs der G8 den Gipfel für Beratungen in unterschiedlichen Formaten wie dem Heiligendamm-L'Aquila-Prozess mit den Staats- und Regierungschefs der G5, dem Major-Economies-Forum mit Australien, Südkorea, Indonesien und für ausführliche Gespräche über Themen der Entwicklungspolitik mit den afrikanischen Staats- und Regierungschefs. Detaillierte Informationen über Inhalt und Ablauf des G8-Gipfels finden Sie im Bericht der Bundesregierung an die Ausschüsse des Deutschen Bundestages.
Schwerpunkte der Beratungen der anwesenden Staats- und Regierungschefs waren:
Heiligendamm-L'Aquila-Prozess (HAP)
Vor dem Hintergrund der aktueller Diskussion zur global Governance bildeten schließlich die Beratungen der Staats- und Regierungschefs im Format G8 mit den großen Schwellenländern der G5 einen wichtigen Höhepunkt des Gipfels. Dieser Dialog der G8 mit den großen Schwellenländern ist von der deutschen Bundeskanzlerin 2007 als Heiligendamm-Prozess initiiert worden. Ein Erfolg von L'Aquila ist, dass der Heiligendamm-Prozess als "Heiligendamm-L'Aquila-Prozess" (HAP) bis 2011 fortgeführt und inhaltlich vertieft wird. Darüber hinaus wurde auf dem Gipfel der Abschlussbericht über die bisher erreichten Ergebnisse innerhalb dieses Formates verabschiedet.