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Geschäftsmöglichkeiten mit internationalen Organisationen

Die Bundesregierung unterstützt die Beteiligung der deutschen Wirtschaft an Geschäftsmöglichkeiten, welche die Vereinten Nationen, die Weltbankgruppe und die Regionalen Entwicklungsbanken (REB) durch ihre Ausschreibungen bieten.

UNO Globus
© pixelio

Europäische Investitionsbank (EIB)

Die EIB ist die "Hausbank" der Europäischen Union.

Der geographische Schwerpunkt ihrer Darlehensvergaben liegt innerhalb der EU. Hier vergibt sie nahezu 85 % aller Kredite. Der größte Teil davon - ca. zwei Drittel - sind für Vorhaben in den förderungswürdigen Regionen der Union bestimmt. Auf Finanzierungen in den Beitrittsländern und Drittstaaten entfällt ein Anteil von etwa 15 % an der durchschnittlichen Gesamtfinanzierungstätigkeit.

Die Sektorschwerpunkte der Darlehensvergaben sind insbesondere die Bereiche Infrastruktur (Verkehr, Telekommunikation, Energie), Umweltschutz, Industrie und Dienstleistungen, KMU, Bildung und Gesundheit sowie Stadterneuerung. Mit der "Innovation-2000-Initiative" unterstützt die Bank das Entstehen einer wissens- und innovationsbasierten Wirtschaft in Europa.

Seit Juni 2000 bilden die Europäische Investitionsbank und der Europäische Investitionsfonds (EIF) die EIB-Gruppe. Im Rahmen der Gruppenstrategie wird der EIF (EIB ist Merheitsanteilseigner im Rahmen der Dreiparteienstruktur: EIB/KOM/Finanzinstitute der MS) zum Risikokapitalspezialisten der Gruppe für KMU entwickelt.

Die Bank fördert mit ihrer Stärke der langfristigen Kredite (20 Jahre und mehr) und der Global­darlehen, die sie dank ihrer erstklassigen Kreditwürdigkeit zu niedrigen Zinsen zur Verfügung stellt, die Gemeinschaftspolitiken, den Beitritt der Kandidatenländer und unterstützt die Entwicklungs- und Kooperationspolitik der EU gegenüber Drittstaaten.

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